Auf ein Blind Date: Univ. Prof. Dr. med. Annette Hasenburg trifft Johannes Korz
Shownotes
Frauengesundheit trifft Wissenschaft zum Anfassen Was passiert, wenn eine Chefärztin, die Frauengesundheit neu denken möchte, auf jemanden trifft, der Innovation mitten in die Stadt bringt? In dieser Folge „Gemischte Tüte RLP“ begegnen sich Prof. Annette Hasenburg, Leiterin der Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit der Universitätsmedizin Mainz, und Johannes Korz, Geschäftsführer des 42 Kaiserslautern, zum ersten Mal. Annette bringt Forschung und neue Technologien in die Medizin – und möchte gleichzeitig den Blick stärker auf Prävention und den Erhalt von Gesundheit richten. Johannes arbeitet daran, Wissenschaft und Innovation aus Instituten, Hochschulen und Unternehmen herauszuholen und für möglichst viele Menschen erlebbar zu machen. Schnell wird klar, was die beiden verbindet: Fortschritt allein reicht nicht. Entscheidend ist, dass er bei den Menschen ankommt. Und so entstehen schon während des Blind Dates erste Ideen, wie die beiden ihre Welten künftig zusammenbringen könnten. Themen der Folge: • Frauengesundheit neu denken: Prävention, Forschung und neue Technologien • Wissenschaft zum Anfassen: Wie das 42 Kaiserslautern Innovation sichtbar und erlebbar macht • Fortschritt vermitteln: Wie wir Menschen für Wissenschaft, Bildung und Veränderung begeistern Jetzt reinhören und herausfinden, warum Annette und Johannes ihr Blind Date am Ende ziemlich eindeutig als Match bezeichnen. „Gemischte Tüte RLP“ ist ein Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.
Unsere Gäste: Univ. Prof. Dr. med. Annette Hasenburg, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit Unimedizin Mainz „Unsere Mission ist es Frauenleben zu stärken. Weil wir gesehen haben, wir können nicht unbedingt Gesundheit versprechen. Aber wir können versuchen, für jede Frau in der Situation, in der sie gerade ist, das Beste zu geben."
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Johannes Korz, Geschäftsführer von 42kaiserslautern
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Credits:
- Moderation: Daniela Bublitz
- Technik und Bild: Paco Media
- Design: Designstudio Mathilda Mutant
- Illustration: studio ciao
- Redaktion: Silke Philipps-Deters
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Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
Transkript anzeigen
00:00:05: Ein Blind Date, eine halbe Stunde Zeit und die Frage ist es ein Match?
00:00:10: Das ist Gemischte Tüte.
00:00:12: Der Blind Date-Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.
00:00:18: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:20: gemischte tüte rheinland falz.
00:00:22: schön dass ihr rein hört.
00:00:24: wir begrüßen hier im gemischtetüte Rheinlands Falz Studie wieder ein neues blind date Und die schauen sich, wie immer ganz aufgeregt an und das freut mich sehr.
00:00:33: Ich darf hier begrüßen im Studio Professor Annette Hasenburg und Johannes Kotz.
00:00:38: herzlich willkommen!
00:00:39: Hi hi!
00:00:40: Schön dass ihr da seid für uns natürlich ganz wichtig.
00:00:43: Die Frage Seid ihr ein Blind Date?
00:00:45: Kennt ihr euch
00:00:46: absolutes Blind date?
00:00:47: Ja wir kennen
00:00:48: es nicht.
00:00:48: Bin so gespannt.
00:00:50: Sehr schön, sehr schön.
00:00:51: dann Annette vielleicht magst du einfach mal sagen wer bist du was machst du?
00:00:55: Ja, ich leite die Klinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit hier an der Uni Medizin in Mainz.
00:01:01: Und das jetzt tatsächlich schon seit zehn Jahren und jeden Tag noch mit Herzblut und Leidenschaft.
00:01:06: Sehr schön!
00:01:06: Jetzt hättet ihr lieber Hörerinnen und Hörermann Johannes' Gesicht zu sehen?
00:01:09: Sollte er so...
00:01:10: Was?!
00:01:12: Okay, kannst gleich mal sagen was dich da so fasziniert.
00:01:15: aber vorher wer bist du was machst?
00:01:17: Ich bin Johans Korst, ich bin der Geschäftsführer vom Zweihntvierzig Keist des Lautern.
00:01:19: Das ist ein Open Space in Keist Des Lautern, der so ein bisschen die Innovationslandschaft dort präsentieren soll gibt es erst seit einem Jahr, also ich bin noch nicht so lange dabei wie du.
00:01:28: Okay aber wir werden gleich noch ein bisschen was von dir hören.
00:01:31: sehr schön haben euch ein bisschen eingeordnet.
00:01:33: und dann gibt's eine zweite Regel bei gemischte Tüte Rheinland falls nämlich dass ihr euch einen Geschenk mitbringt und das Besondere ist ja immer Ihr wisst nicht wem ihr es mit bringt und soll aber auch ein bisschen Euch beschreiben.
00:01:43: vielleicht Annette magst Du mal zuerst dein Geschenkt dem Johannes übergeben?
00:01:47: Sehr gerne
00:01:53: Also, wir haben schon gesagt es ist das best eingepackteste bisher.
00:01:57: Aber
00:01:58: ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken!
00:02:00: Ich hatte heute Morgen jemanden der mir geholfen hat weil mit einer Hand geht er so schlecht.
00:02:04: Ihr seht ihn nicht?
00:02:05: Genau Annette hat einen Arm gebrochen aber sieht sehr schön aus.
00:02:08: Das
00:02:08: darf man.
00:02:09: Ja jetzt liegst du es schon weg.
00:02:11: Ich muss ja
00:02:12: zwei geteilt.
00:02:13: Annette was er machen soll oder was er jetzt da hat.
00:02:16: Fangen mal mit dem Kleinen an.
00:02:17: Du fängst mit dem Klein an.
00:02:20: Das ist eigentlich mein Lieblingsbuch und ich habe gedacht, wenn ich jemanden heute begegne den ich gar nicht kenne und der ein bisschen über mich kennenlernen soll dem schenke ich das Buch was mir persönlich bisher am meisten bedeutet hat.
00:02:33: Und dass man Leben jeden Tag auch noch gestaltet.
00:02:37: Das ist von einem Management Coach, der eine ganz schöne Geschichte erzählt hat und der einfach deutlich macht, wie wichtig das ist.
00:02:45: Welche Bilder wir jeden Tag sammeln damit wenn wir am Ende des Lebens unser Leben noch mal anschauen wollen dass wir sehen welche Bilder in unserem Lebensmuseum sind.
00:02:54: also wollen wir uns beispielsweise heute bei dem Podcast sehen oder am Schreibtisch oder beim Sport oder wie auch immer Und dieses Buch sammelt diese Lebensbilder ein.
00:03:02: Es gibt noch viele andere gute Tipps in diesem Buch, kann ich gleich noch mehr erzählen.
00:03:06: Aber das ist ein Punkt und das ist einem Buch, dass mir sehr gut gefällt.
00:03:09: Ich hab gedacht, wenn du das nicht hast, dann ist es ein Geschenk von mir für dein Leben.
00:03:15: Vielen Dank!
00:03:16: Also ich darf mal den Titel volllesen.
00:03:17: It's The Big Five for Life Was wirklich zählt im Leben?
00:03:21: Von?
00:03:22: Streliki ist das.
00:03:23: Genau John Strelecki Sehr schön, danke dir.
00:03:26: Kannst
00:03:26: du vielleicht eine Sache daraus, wo du sagst das was dich trägt?
00:03:30: Ja da sind eigentlich zwei Punkte.
00:03:32: er geht darauf ein dass man relativ früh in seinem Leben festlegen soll was der ZD ist.
00:03:38: also war es mein persönlicher Zweck der Existenz.
00:03:41: Das soll ich mir überlegen damit ich weiß wie jeden Tag mein Leben so als Kompassaran ausrichte Und man soll sich die Big Five überlegen, das ist der Titel.
00:03:50: Nämlich die fünf Dinge, die man in seinem Leben auf jeden Fall erreicht haben möchte und man weiß ja nie wie lange das Leben geht.
00:03:56: ich hatte jetzt gerade ein Unfalles hätte zu Ende sein können.
00:03:59: Wie viele von meinen Big Five habe ich schon erfüllt?
00:04:02: Das sollte man eben auch versuchen Sich die immer vor Augen zu halten und dann zu gucken dass man die auch möglichst schnell umsetzt.
00:04:09: nicht auf die Was was ich Weltreise zu warten bis ich Achtzig bin und nicht mehr kann sondern Jetzt
00:04:15: hast du alle fünf Sachen schon Umgesetzt?
00:04:17: Naja, also ich arbeite an allen fünf aber ich arbeiter in allen fünf.
00:04:21: Also stückst
00:04:22: du dann?
00:04:22: Ja okay.
00:04:24: Da mach' ich mal das zweite auf.
00:04:27: Das kennzeichnet so ein bisschen wo ich herkomme dass Du verstehst wie meine berufliche Ausrichtung ist.
00:04:35: Das ist nämlich ein Paket was alle Neuankömmlinge bei uns in der Klinik bekommen.
00:04:41: Das is ein Kombinationsgeschenk von Mainz zero Fünf starke Partner, Leuchtwürme hier in Mainz.
00:04:47: Also die Frauenklinik, die Uni Medizin und Mainz Null Fünf.
00:04:51: also das ist ein Geschenk mit dem wir jedes Kind begrüßen.
00:04:54: aber davon habe ich tatsächlich weil ich mir gedacht hab im Kuscheltuch ist nichts für dich habe ich das anders gefüllt nämlich einmal mit unserer klinikzeitung wie vor zwei Tagen rausgekommen ist.
00:05:06: sie alles erzählt was wir in einem Jahr so machen Und weil wir die Klinik für Frauen Gesundheit sind und mir das Thema Prävention sehr wichtig ist, habe ich dir etwas mitgebracht.
00:05:15: Was ich persönlich überall vorhatten habe bei mir im OP-Schrank, im Auto und wie auch immer – da sind nämlich verschiedene Sorten von Nüssen!
00:05:24: Da triffst du bei mir in Schwarz, ich esse es sehr gerne.
00:05:26: Ich hab jetzt heute keine dabei, aber... Das
00:05:27: ist ja ein Thema, der den Luz allergiert hat.
00:05:32: Bei Mainz Nr.
00:05:32: V muss ich natürlich ein bisschen aufpassen als gebürtiger Lauter, aber als Geschenk kannst du es ja auch nicht trotzdem warten!
00:05:38: Die Schachtel kannst du direkt...
00:05:39: Nee, nee alles gut.
00:05:41: Ist dir um den Inhalt natürlich
00:05:42: auch?
00:05:42: Genau.
00:05:43: Aber diese Schachteln übergebt ihr immer und da ist dann was drin?
00:05:46: Da ist ein Kuscheltuch von Mainz-Nr.V und unsere Klinikzeitung unser Informationsmaterial.
00:05:52: Sehr schön.
00:05:53: Okay so Johannes.
00:05:54: Dann
00:05:55: bei mir ist das weniger verpackten etwas simpler.
00:05:58: Lachhaltiger Ah, sehr schön.
00:06:04: Also
00:06:05: das ist zum einen natürlich einfach nur Merge aber es ist auch eine Anspielung auf wiederum ein Buch von dem ich jetzt nicht weiß ob du's kennst oder ob du die Anspälungen sofort verstehst.
00:06:16: Also, sie hat
00:06:17: einen
00:06:19: weißen Spadehandtuch an der Hand?
00:06:21: Ja kann man sagen.
00:06:23: Ein weißes Handtuch und ein Buch.
00:06:25: das hatte mit einem Buch zu
00:06:26: tun.
00:06:26: Genau also es ist ja.
00:06:27: auch noch ist noch ein Logo drauf mit einer Zahl, genau kennst du das Buch per Anhalter durch die Galaxis?
00:06:34: Ich kenne nur den Titel ich habe das Buch nicht gelesen
00:06:36: von Douglas Adams und Es geht darum dass es ein im Prinzip ein Reiseführer gibt für Menschen die per Anhalt dadurch die Galaxis reisen wo in großen Buchstaben drauf steht Don't Panic, mit teilweise etwas humoristischen Erläuterungen was man denn alles da so dabei haben soll.
00:06:51: und es gibt die eine Regel oder das eine Item.
00:06:53: was man auf jeden Fall mitbringen sollte ist immer dieses Handtuch.
00:06:57: Zum einen weil's ganz viele Funktionsweisen hat sei jetzt dann wirklich mal zum Duschen abtrocknen als Badetouk oder auch als Nahkampfwaffe wenn man's nass macht aber tatsächlich auch ein bisschen der psychologische Effekt.
00:07:07: also wenn man auf Nicht-Anhalter trifft um die sehen man hatten Handtucht dabei während man durch die ganze Galaxie reißt Dann glauben sie schon dass man sehr sortiert Mensch ist normalerweise auch Zahnbürste und tausend andere Dinge dabei hätte, die man dann natürlich breitwillig leidt weil sie nur zufällig verloren gegangen sind.
00:07:22: Ich verstehe!
00:07:23: Und das passt auch für mich super toll, weil Sport- und Reisen sind meine beiden wichtigsten Hobbys.
00:07:28: Super!
00:07:29: Da
00:07:30: hast du mir schon gekannt bevor wir uns kennengelernt haben.
00:07:34: Und vielleicht um noch die Kurve dann auch zu kriegen?
00:07:36: Zu mir oder dem was ich beruflich mache... zum Teil seine Namen eben auch dadurch.
00:07:42: Um zweiundvierzig ist ja die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, dem Universum und dem ganzen Rest.
00:07:47: Und das ist der eigentliche Plot von dem Buch, dass man ein Supercomputer Millionen von Millionen Jahren hat rechnen lassen und er dann am Ende einfach nur zweiund vierzig rausgespuckt hat und den Leuten klar geworden ist.
00:07:59: Eigentlich geht's mehr darum, die richtige Frage zu finden und die richtige Fragen zu formulieren weil es jetzt nicht so die eine Antwort auf alles geben kann.
00:08:05: und wir haben das als Namen für unseren Space gewählt.
00:08:09: Cool,
00:08:09: da sind wir ja schon mittendrin.
00:08:10: Ja, ich
00:08:11: wollte sagen kannst du ein bisschen was zu dem Zweiundvierzig?
00:08:14: Kaiserslautern heißt der Material und dem Space.
00:08:16: Genau.
00:08:16: Wo
00:08:16: steht das?
00:08:17: Was macht er?
00:08:18: Was kann der?
00:08:21: Also Kaiseslauttern ist für diejenigen, die sich mit der Stadt nicht so gut auskennen historisch gesehen immer eher Arbeiter- und Industriestadt gewesen.
00:08:28: Pfaff und Opel waren so die großen Arbeitgeber von früher.
00:08:32: Dies aber in der Form zumindest heute einfach nicht mehr gibt.
00:08:35: Das hat eine riesengroße Lücke hinterlassen die aber in den letzten zwanzig Jahren, glaube ich ganz hervorragend geschlossen werden konnte durch Wissenschaft und Innovation.
00:08:44: Also wir haben im Kaiserslautern zwei Frauenhofer-Institute, ein Max Planck-Instituten Leibniz-Institution des Deutsche Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, die RBTU, die Hochschule Weltmarktführer WDW Protect also ganz viel Innovationskraft am Standort.
00:08:59: und diese Transformation von Industrie zu Innovationsstadt hat glaube ich inhaltlich super funktioniert.
00:09:06: Aber weder im Innen- noch im Außenverhältnis, ist das so richtig bei allen auch wirklich angekommen.
00:09:10: Also ich glaube jetzt ... Im Außenfeld des Kaisers kannst du das wahrscheinlich besser beurteilen?
00:09:14: Ja, ich lerne den auch.
00:09:15: Ich bin total gespannt, was du jetzt eigentlich wirklich machst!
00:09:19: Aber vielleicht kannst du nochmal, wenn du an Kaiserstlautern denkst... Was denkst du?
00:09:23: Von diesen verschiedenen Standorten die du eben erzählt hast ein bisschen weißig von Wissenschaft und Forschung, die da läuft.
00:09:30: aber eigentlich war das nicht ganz in meinem Fokus Muss ich schon zugeben.
00:09:35: Jochen, das musst du arbeiten!
00:09:37: Das kriegen wir hin und im Innenverhältnis ist es einfach schade wenn selbst die eigenen Bürgerinnen und Bürgern nicht dieses Bewusstsein haben oder es nicht im Identifikationsmerkmal der Stadt angekommen ist.
00:09:47: hey wir sind Innovationsstandort weil es bei den meisten einfach nicht so heißt was wir am Ende des Tages tun ist dem was es in Kaisenland gibt mehr Sichtbarkeit geben.
00:09:56: also wir haben tausend Quadratmeter Fläche in einem ehemaligen C&A Kaufhauses stand über zehn Jahre leer ist als auch ein Konversionsprojekt der Kommunalentwicklung und haben dort eine Ausstellungsfläche, wo diese verschiedenen Forschungsinstitute Hochschulen Handwerkskammer und Unternehmen sich präsentieren und ihre Arbeit präsendieren.
00:10:15: Immer mit dem Ziel auch eine Interaktion zu erzeugen.
00:10:17: Also ich habe jetzt wenig, sage mal klassische Projektplakate oder Videos die ich mir anschaue sondern tatsächlich haptische Exponate an denen ich irgendwas drücken spielen machen kann um eben diese Interaktionen zu kommen weil ich glaube wenn man damit interagiert lernt man es auf viel viel besser als wenn ich mich einfach nur einen Text durchlese den ich mir auch auf einer Webseite anschauen könnte.
00:10:36: Und mit der Aufgabe sind wir gestartet.
00:10:39: Die Idee gab's schon vor glaube weit über zehn Jahren, es wurde sich nur immer wie so eine heiße Kartoffel hin und her geworfen als niemand machen wollte.
00:10:46: Vor drei Jahren ist das Projekt dann gestartet unter dem Hut der Science & Innovation Alliance also einem Verein im Kreis des Lautern der Wissenschaft und Wirtschaft vernetzt schon seit zwanzig Jahren und wir ergänzen die Komponente Bürgerinnen und Bürger.
00:11:01: Es kommt hervorragend an.
00:11:02: Also wir haben am sechsten März letzten Jahres eröffnet, heißt uns gibt es auch gerade erst so ein Jahr hatten als Jahresziel mal gesetzt dass wir fünfzehntausend Besucher innen schaffen wollen und waren dann am Jahresende bei über siebenund dreißig tausend.
00:11:15: also das wird sehr gut angenommen und es passiert ja auch ganz viel drum herum jetzt neben der Ausstellung
00:11:20: finde ich super, super spannend weil man so natürlich auch Technik und Forschung in die Bevölkerung bringt.
00:11:25: Und auch die Begeisterung dafür.
00:11:27: ja wenn wir jetzt irgendwie dann auch anfassen angucken und so kann.
00:11:30: Jetzt habe ich natürlich immer ein bisschen so die ökonomische Brille auf.
00:11:33: Meine Frage ist jetzt ihr müsst aber ja auch Geld verdienen.
00:11:36: Ihr habt ja Mainpower drin.
00:11:38: wie muss ich mir das vorstellen?
00:11:39: Sind das dann Eintrittskarten oder zahlt es die Stadt oder der Verein?
00:11:43: Also Finanzierung ist würde ich auch sagen die größte Herausforderung für uns die noch nicht final geklärt ist.
00:11:50: Finanzierung durch das Innenministerium über die ersten fünf Jahre.
00:11:54: Allerdings in einem degressiven Verlauf.
00:11:56: heißt, wir sind mit einer sehr hohen Förderquote gestartet und jedes Jahr geht so ein kleines bisschen runter.
00:12:01: Man kennt das ja von verschiedenen anderen Förderprojekten die zu hundert Prozent gefördert wurden.
00:12:05: dann steht irgendwie drinnen Eier und nach Ablauf der Förderperiode soll sich es bitte selbst tragen.
00:12:09: Das klappt meistens nicht mit nem Fingerschnippen von heute auf morgen.
00:12:13: Deswegen wird da eben dieser Weg gewählt dass man jedes Jahr ein bisschen die Förderung runterschraubt sodass wir jedes Jahr auch ein bisschen Die Einnahmenseite bestenfalls hochschrauben können.
00:12:21: Und auf der anderen Seite sind es natürlich die Partner also die ich gerade eben erwähnt, aber die Forschung ist Institut für Unternehmen Hochschulen Handwerkskammer.
00:12:27: Jeder der in der Ausstellung aktiv ist nicht nur inhaltlich beteiligt sondern auch finanziell an dem Projekt.
00:12:32: das ist mit Abstand die wichtigste.
00:12:34: auch Einnahmenseite jetzt außerhalb der Förderung.
00:12:36: und dann haben wir noch ein Café auf der Fläche weil wie gesagt wenn wir einen Gegnungsort schaffen wollen dann passiert es nicht in einer Ausstellung.
00:12:44: also klar kann ich da irgendwie eine Bank hinstellen dann setzt sich vielleicht jemand hin.
00:12:47: aber wirklich Aufenthaltsqualität für den längeren Zeitraum hat man ja eine Ausstellung jetzt in der Regel.
00:12:53: Und das Café soll auch noch mal Frequenzbringer sein für Menschen, die sich jetzt in einem ersten Schritt nicht angesprochen fühlen von dem Thema Wissenschaftskommunikation, Innovation oder Ausstellung.
00:13:05: Weil es alles komplett offen ist.
00:13:06: also da gibt's dann auch keine Türen oder Wände sondern wenn ich im Café sitze und da irgendwie meinen Croissant esse Dann gucke ich auf einen VR Flugsimulator Auf ein großes Modellhaus und noch eine andere VR Brille.
00:13:18: Also ich sehe direkt was da ist und werde vielleicht neugierig und will das ausprobieren.
00:13:22: Jetzt kann man das schon richtig gut vorstellen.
00:13:23: Wie groß ist euer Team denn, mit dem ihr das alles machst?
00:13:26: Ziemlich klein für so einen Vorhaben!
00:13:28: Also wir haben um die tausend Quadratmeter Fläche und sind effektiv im Kernteam.
00:13:32: drei Komma fünf Personen plus noch die Leute, die im Café arbeiten.
00:13:37: Das habe ich jetzt mal ein bisschen ausgeklammert weil es auch in wirtschaftlicher Teilbereiche sozusagen der für sich steht.
00:13:42: Und wir haben noch einen werkstudierenden Pool, den nennen die Innovationsbegleiter heißt, die Fläche ist auch permanent betreut.
00:13:49: Also ich kann reingehen und als Bürger oder Bürgerin einfach durch die Ausstellung laufen das alles selber erleben oder ich kann mir ein Audio Guide am Empfang abholen und also ein bisschen Museums ähnlich geführt durchgehen.
00:14:01: aber es ist auch immer ein Mensch da den nicht ansprechen kann.
00:14:03: und was uns bei der Planung ganz wichtig war dass eben nicht nur einen Ah man läuft mal durch dann geht man wieder raus Fragen da sind oder auch Diskussionspotenzial, also auch das ganze schon ganz oft wenn er ist einmal etwas kritischere oder technikkritischere Menschen vorbeikommen dass da einfach ein Mensch da ist mit dem man reden kann.
00:14:23: Also das begeistert mich jetzt schon so.
00:14:24: ich werde auf jeden Fall vorbei kommen Johannes.
00:14:26: Sehr schön.
00:14:26: Habt ihr auch am Wochenende geöffnet?
00:14:28: Wir haben auch im Samstag geöffnete Sonntag nicht aber wir haben Montag bis Samstag neun bis achtzehn Uhr auf.
00:14:32: aktuell hört sich gut was auch relativ breit auch das war was wie gesagt dann muss es diesen Zeitraum geben weil man hat das ja manchmal dann ist das irgendwie ein gemeinnütziges Projekt und dann wird es am besten im besten Fall noch ehrenamtlich getragen, aber es hat da nur an einem Freitag-Nachmittag von fünfzehn bis siebzehn Uhr auf.
00:14:49: Das funktioniert glaube ich auch nicht gut.
00:14:51: Deswegen haben wir diese Breite...
00:14:52: Und apropos Ausstellungsfläche?
00:14:54: Ich glaub' es ist so dass Unternehmen sich dahin... Also wer jetzt sagt, ich möchte mich auch als innovatives Unternehmen präsentieren.
00:15:02: Da können wir direkt mal aufrufen hier in diesem Podcast der kann Johannes Kreuz ansprechen und da dann sich hinstellen weil ich muss dringend... Wir haben ein Mainz-Wissenschaftsmarkt das ist ja immer nur einen Tag und bei euch ist es quasi immer.
00:15:14: Und genau diese Formate gab oder gibt es ja in Kaiserslautern auch dass man einzelne Tage hat, einzelne Veranstaltungen wo das kommuniziert wird.
00:15:22: aber ich glaube das sowohl Die Menschen, die zu einer Veranstaltung kommen oft die gleichen sind weil sie in irgendeinem Newsletter drin hängen.
00:15:29: Weil sie auf einer bestimmten Webseite ihre Veranstaltungs-Infos ziehen oder so weiter.
00:15:35: aber es entstehen wenig zufällige Begegnungen.
00:15:37: Zufälligbegegnungen können nur dann entstehen, wenn jemand auch zufällig irgendwo vorbeikommt und das dann auch zuvällig gerade aufhat.
00:15:43: Was halt bei einer Veranstaltung in der Regel nicht der Fall ist.
00:15:46: Und wir sind in der Eisenbahnstraße – das ist die Hauptverkehrsachse zwischen Bahnhof- und Fußgängerzonen.
00:15:52: Also wir sind nicht in der Fußgangerzone selber aber eben genau in dieser Achse zwischen Bahnhofen und Fußgangezonen.
00:15:56: Das heißt da laufen relativ viele Menschen in die eine oder andere Richtung so vorbei Stäubern dann halt auch einfach mal zufällig rein.
00:16:04: Aber so zufälle Begegnungen, wenn du schon den Wissenschaftsmarkt erwähnt, da sind wir nämlich auch immer und dieses Jahr mit einem ganz coolen Modell nehm ich mich mit einer weiblichen Brust die so groß ist dass man sie begehen kann und das Sie, dass man sich aber auch verstehen und anfassen kann.
00:16:19: Und da freue ich mich immer ganz besonders mit meinem Team dort zu sein, auch mit unserem Forschungslabor.
00:16:24: Wir versuchen dann eben auch Frauenthemen und Frauengesundheit in die Bevölkerung zu bringen – so wie du es gesagt hast zum Anfassen und Angucken!
00:16:31: Ja,
00:16:32: das ist ganz wichtig.
00:16:33: Das wäre dann auch direkt der Punkt, Jonas?
00:16:35: Was hast du denn für Fragen an Annette?
00:16:36: Du hast ja vorhin ganz erstaunt oder vielleicht auch erfreut geguckt!
00:16:41: Ich
00:16:41: würde sagen erfreud weil wir hatten ja einfach nur so gesprochen.
00:16:45: was kann es für Anknüpfungspunkte geben und so weiter?
00:16:48: zum einen ich habe einfach ein kleinen Sohn das heißt ich bin noch nicht so lange Papa und finde das Thema einfach spannend neues Leben in die Welt zu bringen.
00:16:56: wie war denn das Erlebnis für dich
00:16:58: absolut verrückt
00:16:59: In Kasselslautern?
00:17:00: Ja, nicht in Kassellauttern.
00:17:02: Das war am Kohlhof, sagen wir mal Rinklinik in der Nähe von Hamburg, neuen Kirchen da die Ecke.
00:17:08: Und das war total verrückt!
00:17:10: Das kann man auch nicht anders beschreiben.
00:17:12: Es ist ein absurder Ausnahmezustand, und ich glaube niemand der nicht selber das erlebt hat, kann die Gefühlswelt nachempfinden wenn auf einmal da ein neues Lebewesen da ist für dass man sich verantwortlich fühlt, dass gleichzeitig unendlich gern hat so ein bisschen das Gefühl hätte es irgendwie Teil von mir, weil es besteht zu einem Teil aus meinem Genmaterial.
00:17:34: Also das finde ich ganz verrückt.
00:17:36: Ich find's bis heute total absurd!
00:17:39: Und ich kann nur noch sagen, die Geburt meiner Tochter war für mich bisher das schönste Erlebnis meines Lebens.
00:17:44: Wenn ich jetzt bei Geburten dabei bin, jede Geburt ist so einzigartig und die berührt mich immer noch!
00:17:50: Ja.
00:17:51: Das war echt ein schöner Anknüpfungspunkt, weil ich es mal falsch gesagt habe und ist richtig, weil ihr nennt euch ja auch Frauen Gesundheit und nicht mehr Frauen Krankheit.
00:18:00: Und dass ihr euch unbenannt habt, das geht auch auf dich zurück.
00:18:03: Vielleicht ist das auch nochmal ein ganz gutes Thema wenn wir über Innovationen und Veränderungen sprechen bei dem Thema Frauen Gesundkeit?
00:18:10: Ja, das ist toll, dass du jetzt alles sprichst!
00:18:13: Weil es mir wirklich ganz wichtig ist, dass wir die Kliniken für Frauen Gesundheits sind und das spiegelt sich in unserer Mission wieder an der wir lange gearbeitet haben, unsere Mission ist Frauenleben stärken.
00:18:23: Weil wir gesehen haben, wir können ja nicht unbedingt Gesundheit versprechen aber wir können versuchen für jede Frau in der Situation, in der sie gerade ist das Beste zu geben und gucken dass diese Situation für sich gut wird.
00:18:34: Und es kann für eine gesunde Frau die eigentlich keine Patientin sein, dass ihr Kind bekommt.
00:18:39: Es kann auch jemand sein den wir auf dem letzten Weg begleiten Und mir war es einfach wichtig, den Fokus auf die Gesundheit zu setzen.
00:18:46: Weil das mein Hauptfokus ist nämlich die Prävention.
00:18:49: also das Beste wäre ja wir würden uns in vielen Bereichen gar nicht gebrauchen.
00:18:53: ich bin jetzt Krebspezialistin und wir wissen dass wir allein beispielsweise dass sie sich um sich selber kümmern.
00:19:16: Wir haben nur dieses eine Leben und wenn ich sehe, wie viele Menschen einfach ... wir sagen, wir haben in der Klinik einen neuen Ausdruck geprägt.
00:19:23: Ich weiß nicht, ob ich ihn hier so nennen kann?
00:19:24: Aber wir sprechen jetzt von den Plüschigen.
00:19:27: Und statt, dass wir sagen ist ein bisschen zu gut isoliert.
00:19:30: Sagen wir das sind die Plüschigen und davon haben wir sehr, sehr viele.
00:19:33: ich sehe sie eben auch auf dem Opetisch schwierig zu operieren wenn man einfach gegen dieses größere Körper, Körpervolumen anarbeiten muss und alle wissen eigentlich was man tun sollte.
00:19:42: ja Ich brauche jetzt nicht anfangen zu erzählen was ein gut gesunder Leben still ist aber es kann einfach nicht umgesetzt werden.
00:19:47: und wir sehen dass die Kinder zunehmen, dass die Erwachsenen zunehmten und wir möchten so viel mehr gerne im Fokus der Frauen Gesundheit stehen auch Richtung Wir ermöglichen, wie es Frauen schwanger zu werden.
00:19:58: Es wird ja auch immer schwieriger durch Umweltbelastung dadurch dass die Menschen älter werden das wir mehr ja auch andere Probleme mitbringen.
00:20:07: Ja, wir haben schon viele Frauen die jetzt schwanger sind, die den sogenannten Schwangerschaftsdiabetes haben weil das System überlastet ist und von daher müsst ihr einfach unbedingt gucken dass wir... ich nenne es eine Innovation, dass wir uns auf die Gesundheit fokussieren und nicht so sehr auf die Krankheit, weil es uns wichtig ist die Gesundkeit zu erhalten und etwas für die Frauen zu tun, dass sie ihr Leben selber in die Hand nehmen.
00:20:28: Ich glaube manchmal muss man ja irgendwie das, ich nenn's mal menschliche oder gesellschaftliche Wohlmitfinanz den Aspekten gegenrechnen, aber in dem Fall ist es etwas was glaube ich auf beide Konten zahlt.
00:20:38: Es ist ja sowohl für den Mensch das Beste wenn ich in der Prävention schon verhindere dass sich überhaupt krank werde als auch wenn wir uns jetzt unser Gesundheitssystem anschauen wo an allen Ecken es heißt es muss gespart werden.
00:20:49: es ist nicht genug Geld da.
00:20:52: Korrigier mich, du weißt das sicherlich besser.
00:20:53: Aber ich würde sagen Prävention ist meistens auch viel günstiger als eine Behandlung wenn eine Krankheit dann schon irgendwo fortgeschritten ist oder nicht?
00:20:59: Also
00:20:59: es ist noch was mal so.
00:21:00: Ich möchte nicht korrigieren dass in Gesundheit zu wenig Geld ist aber Es ist ein Punkt.
00:21:06: ich freue mich dass du den ansprichst weil ich bin in einer international Arbeitsgruppe mit dem Thema Nachhaltigkeit Und da bin ich gefragt worden, wir haben jetzt gerade zwei Paper dazu rausgegeben.
00:21:15: Was wäre denn in deinem Bereich dasjenige was am meisten zur Nachhaltigkeit beitragen würde?
00:21:21: Und dann haben wir so überlegt in der Klinik kann man viel umgesetzt.
00:21:23: also beispielsweise Standardkurs ist vegetarisch und es gibt alles LED-Leuchten und wir laufen die Treppen und fahren nicht auf Zug und wir nehmen Recyclingpapier und all diese Sachen.
00:21:33: ja aber letztendlich sind das Peanuts.
00:21:36: Und dann sind wir drauf gekommen, dass Prävention eigentlich das Nachhaltigste ist was wir machen können.
00:21:42: Stell dir mal vor die Leute würden alle gar nicht krank.
00:21:44: Wir bräuchten keinen CT, wir bräucht nicht zum Krankenhaus zu kommen, wir brauchten keine teure Chemotherapie.
00:21:50: Wir könnten so viel Geld sparen wenn wir einfach nachhaltiger leben würden und das ist der Hauptpunkt.
00:21:56: Dann wäre wahrscheinlich auch genug Geld im System.
00:22:00: Also bin ich absolut bei dir und deswegen würde ich sagen ist das was worauf man sich besonders fokussieren kann, weil es eben diese Abwägung gar nicht braucht.
00:22:07: Wir müssen gar nicht sagen haben wir dafür Geld oder ist jetzt die Entscheidung für das eine oder für das andere sondern Es ist inhaltlich am sinnvollsten und es ist auch noch finanziell am sinn vollsten.
00:22:17: Man muss natürlich sehr früh anfangen.
00:22:18: Wir haben jetzt viele Menschen, die sind krank und auch Adipositas ist eigentlich eine Erkrankung.
00:22:24: Und man muss den Menschen helfen und ich operiere natürlich auch jetzt.
00:22:26: Viele Leute mit Krebserkrankungen, die haben sie jetzt und da kommt die Prävention zu spät.
00:22:31: Aber man sollte in den Schulen anfangen tatsächlich damit die Kinder schon in einem ganz anderen Mindset aufwachsen.
00:22:37: Schulen ist vielleicht auch nochmal ein guter Anknüpfungspunkt für uns weil Ich habe ja vorhin davon gesprochen, dass es so ein bisschen darum geht Bürgerinnen und Bürgern auch zu zeigen was für Innovationskraft in Katzlautern ist.
00:22:48: Aber neben jetzt mal der breiten Öffentlichkeit haben wir natürlich auch schon einzelne Zielgruppen die uns ganz besonders interessieren und das sind allen voran natürlich SchülerInnen und Studierende weil ich glaube, dass egal über welche Herausforderung wir gerade sprechen seites im gesellschaftlichen, im politischen, im wirtschaftlichen oder sonst irgendeinem Umfeld die einzige wirklich nachhaltige Antwort, die wir haben ist immer die Bildung.
00:23:09: Ja absolut!
00:23:10: Und die Bildungen sind aber nichts was wir mit einem Fingerschnipsen starten können.
00:23:15: und dann hat sich das Problem in einem halben Jahr gelöst.
00:23:17: und ein Jahr oder so was auf sehr lange Zeit erst zu Fruchten kommt heißt wir haben auch überlegt wie erreichen Insbesondere Schülerinnen und Schüler, weil es ist auch klar, wenn wir jetzt einen wissenschaftlichen Vortrag machen.
00:23:31: Wir haben aktuell eine ganz erfolgreiche Reihe mit der Universität zusammen.
00:23:35: Nennt sich live um drei, wo immer am zweiten Samstag im Monat jemand vor Fachbereich Biologie was zum Thema Life Sciences erzählt.
00:23:42: Da kommen teilweise bis zu hundertvierzig Personen, was eigentlich schon unsere Kapazitäten ein bisschen sprengt.
00:23:48: aber damit erreichen wir natürlich nicht irgendwie vierzehn-fünfzehnjährige die kommen nicht so einem Vortag.
00:23:53: Deswegen haben wir gesagt, okay da brauchen wir ganz spezifische Formate.
00:23:56: In unserem Fall sind das Workshops die wir anbieten und die von Schulklassen dann einfach direkt gebucht werden können.
00:24:02: Von baut ihr deinen eigenen Roboter, macht eine kleine Programmiereinheit.
00:24:06: Wir hatten auch schon was zum Thema Dreideedruck.
00:24:08: oder jetzt im Januar gab es einen VR Workshop nannte sich UnHome.
00:24:14: Das ist eine VR-App entwickelt, eigentlich von der NGO aus Hamburg.
00:24:18: Aber mit einem Entwickler, der an der Hochschule in Kaiserslautern studiert hat, so als sich der Kreis wieder geschlossen, die dich in die Situation von Menschen ohne Obdach versetzt.
00:24:29: Weil es schon ein Thema ist über das generell nicht allzu viel gesprochen wird oder wo nicht so viel Sensibilisierung dafür da ist.
00:24:35: und wenn dann hat man's meistens eher mit so einer Brille von draußen also sei es eine Reportage, die guckt von draußen drauf.
00:24:41: Und das ist natürlich was ganz anderes.
00:24:43: Ich will jetzt nicht behaupten, dass das VR-Erlebnis es schafft, das eins zu eins nachzustellen.
00:24:48: Aber es ist schon was anderes wenn man mal in diese Ego Perspektive versetzt wird und dann in der Situation wirklich mit VR Brille auf irgendwo im Regen sitzt und die Hand zum Betteln ausstreckt oder Menschen hat die an einem vorbeilaufen und sich abfällig äußern.
00:25:01: Und das haben wir über vier Wochen angeboten.
00:25:04: Da waren über vierhundertfünfzig Schülerinnen da und man hat schon gemerkt, auch was das emotional in denen auslöst und wie reflektiert die dann aber auch damit umgehen?
00:25:12: Ich glaube, da können wir insbesondere junge Menschen viel mehr zutrauen als wir es aktuell tun wenn wir sie entsprechend dann auch sagen wir erwachsen und auf Augenhöhe behandeln.
00:25:22: Vielleicht ist das ja auch mal ein Projekt, was man in Richtung
00:25:25: Frauen
00:25:26: gesund hat.
00:25:26: Da werden wir hier drüber sprechen.
00:25:28: Du hast noch einen Stichwort aufgeworfen und es geht um Innovationen.
00:25:31: Wir machen Forschung.
00:25:33: Eines unserer großen Forschungsprojekte ist das Tissue-Engineering.
00:25:36: Wir drucken mit drei D-Druckzellen und Gewebe.
00:25:40: Darauf haben wir sogar einen Patent.
00:25:42: Man muss sich vorstellen, wenn wir zum Beispiel einen Knoten aus der Brust entfernen oder im Bereich der Unterleibsorgane ... wenn da Defekte entstehen, dass wir natürlich am liebsten wollten, das wir die mit Körper einem Gewebe füllen können.
00:25:54: Und da haben wir sehr viele bei uns im Forschungslabor, die damit beschäftigt sind, Zellen so zu züchten, dass sie dann auch anwachsen und Blutgefäße ausbilden.
00:26:03: Das ist eines unserer ganz großen Forschungsprojekte nämlich, dass Wir Geweben drucken können.
00:26:07: Das finde ich super, das darf sehr gerne auch ins zweiundvierzig kommen.
00:26:10: Okay also das besprechen wir noch mehr Projekte Auch so diese ganze drei D Technik zum operieren.
00:26:19: In der Zwischenzeit ist es ja so, dass wir nicht mehr einfach nur minimalinvasiv operieren.
00:26:22: Also über die Kameratechnik, sondern dass wir das in drei D machen.
00:26:25: Das muss man sich vorstellen wie bei Avatar.
00:26:27: Dass wir alles dreidimensional sehen.
00:26:29: also ist auch viel einfacher Lymphgefäße zu erkennen Nerven zu schonen und zu weiter.
00:26:34: Man hat auch eine Sonnenbrille auf wie bei avatar.
00:26:37: Und alle im Raum das ist auch gerade fürs Teaching und darum komme ich drauf.
00:26:40: super weil der Raum ist immer voll Studierende Hebammenwissenschaften Pflege Wie auch immer natürlich auch unsere Studenten Studentin, ja.
00:26:49: Und alle können gucken, alle sehen das Gleiche weil ihr mich auf dem Bildschirm operiert wird und das in drei D. Das finde ich auch eine coole Technik und eine Innovation.
00:26:56: die ist auch noch gar nicht so lange gegebt.
00:26:58: Ich habe das in zwei Bereichen selber beobachtet.
00:27:00: Das eine war jetzt im Zweiundvierzig.
00:27:02: wir hatten Gesundheit als eines unserer ersten Themen Schwerpunkte direkt mit der Öffnung und hatten ein Format weitergeführt, was in der Vergangenheit schon gab.
00:27:11: Und dann hat sich nach Nacht die Wissenschaft, wo im Prinzip jeder, der irgendwas mit dem Thema Wissenschaft zu tun hat, den Kaiserslautern mal seine Türen öffnen oder so einen gemeinsamen Tag der offenen Tür, wo das Kick-off bei uns war.
00:27:21: Wo wir auch gesagt haben, jeder, wer jetzt nicht bei sich selbst machen will ... Frauenhof war natürlich seiner eigene Location.
00:27:27: Der kann es auch bei uns machen.
00:27:29: Unter anderem ist Westfassklinikum, er hat da bei uns ausgestellt.
00:27:37: Das sind Leute teilweise Tage vorher gekommen, um noch mal nachzufragen.
00:27:41: Kommt das wirklich?
00:27:41: Weil ich wurde damit letztes Jahr operiert ... Ich hab's ja nicht mitbekommen und würde das sehr gerne sehen.
00:27:48: kleine Schlingen um Gummibärchen zu machen, dass man aus erster Hand selber erfahren.
00:27:52: Da war natürlich ein riesengroßer Antrag.
00:27:54: Ja also da Vinci und das machen wir auch an der Uni-Klinik.
00:27:57: Das ist natürlich was wirklich spannend ist.
00:28:00: Man kann im Sitz operieren.
00:28:02: Es ist minimal invasiv.
00:28:03: Und gerade an so Tagen wie Wissenschaftsmarkt bringen wir dann immer unser Minimiteinvasives Set mit und da dürfen die Kinder Gummibaerchen operieren und Labras kopieren und wie auch immer.
00:28:13: Also die Technik geht da schon wirklich sehr viel weiter.
00:28:17: In der zweiten Bereich nehme ich das Beobachter, du bist bei meinem Papa.
00:28:19: Der ist nämlich Unfallchirurg im Ruhestand und geht dann aber jetzt im Rohlstand doch immer noch gerne auf irgendwelche Chirurgenkongressen oder ähnliches und kommt ja mit leuchtenden Augen zurück und sagt Gott was jetzt alles minimal invasiv möglich ist?
00:28:31: Und da kann man das und das und es datierisch begeistert weil er das natürlich auch aus einer ganz anderen Zeit kennt und ganz anders gelernt hat dass das heute gemacht war.
00:28:39: Aber
00:28:40: ich glaube Annette, ich find's auch nochmal schön wenn Du, Du bist der Direktorin in der Frauenklinik nochmal erzählst Was gehörten da alles dazu und was sind am Ende deine Aufgaben?
00:28:48: Ich glaube, viele haben so Uniklinik und irgendwie Kind geboren.
00:28:52: Vielleicht noch so im Kopf.
00:28:53: Aber was steckten da eigentlich alles drin und mit was für Aufgaben ist es für dich und deinen Team verbunden?
00:29:00: Also wir haben das große Glück, dass wir bei uns an der Uni-Klinik eigentlich alle Bereiche abdecken.
00:29:04: Wir mal versuchen sie zusammen zu bringen natürlich.
00:29:07: Wir fangen an mit der Enokrinologie und Reproduktionsmedizin.
00:29:11: Wie kriegen wir Menschen schwanger die ein bisschen Schwierigkeiten damit haben?
00:29:14: Dann die Geburtshilfe aber auch die gutartigen gynäkologischen Erkrankungen wie endometriose beispielsweise oder Myoma also so gutartige Knoten in der Gebärmutter.
00:29:25: dann auch das Problem der Incontinents.
00:29:27: gerade wir haben eine älter werdende Gesellschaft.
00:29:29: wenn man viele Geburten hatte, wird der Beckenboden ein bisschen schwächer muss man sagen.
00:29:35: Dann mein Spezialgebiet das sind die gynecologischen Tumoren also die Krebsarten im Unterleib.
00:29:41: Das ist ein großer Schwerpunkt sowohl operativ als auch in der Forschung.
00:29:46: dann Brustkrebs, die Senologie Nehmt ja auch immer mehr zu.
00:29:50: Jede achte Frau erkrankt, das muss man sagen.
00:29:53: Das sind so die großen Bereiche in denen die Patienten versorgt werden.
00:29:59: Also alles was man sich vorstellen kann.
00:30:03: und dann haben wir natürlich auch... Und das finde ich gerade so spannend und begeistert mich dass mein Arbeitsfeld so breit ist!
00:30:08: Wir haben die Lehre Ja, also wir haben in allen Bereichen Leute auszubilden und das ist total spannend.
00:30:14: Das betrachte ich im Moment auch als meine größte Aufgabe, dass Wissen weiterzugeben und Leuten das zu vermitteln.
00:30:19: Ah was den ethischen Kompass betrifft aber natürlich auch die ganzen OP-Techniken ja wie gehe ich damit um?
00:30:25: Die Erfahrung wann behandle ich wie?
00:30:27: und immer mehr zu sehen wo ist der Mensch?
00:30:29: es gibt nicht eine Therapie sondern man muss immer gucken Was bringt die Frau mit?
00:30:33: Was hat sie für Vorerkrankungen?
00:30:35: Was hatte sie für Ziele?
00:30:36: Wie kann ich sie optimal behandeln?
00:30:40: und dann eben auch die Forschung.
00:30:41: Wir sind Uniklinik, wir haben großes Forschungslabor mit vielen Doktoranden den Masterranden und Masterrandinnen.
00:30:46: Wir haben eine Laborleitung der Professorin, die das Ganze koordiniert Und wir haben natürlich viele Leute, die auch forschungsmäßig arbeiten.
00:30:53: Weil bei uns man habilitiert sich, man interessiert sich für Forschung und wir sind auch auf vielen nationalen und internationalen Kongressen vertreten um eben das was wir tun auch darzustellen und dass ist dann auch so ein bisschen... Wir machen uns bekannt, wir vernetzen uns und wir machen natürlich auch ein bisschen Akquise vor unsere Kliniken.
00:31:10: Ich glaube es gerade in der Frauengesundheit ja nochmal besonders wichtig weil da ja doch relativ viele Defizite auch in der Forschung historisch sind.
00:31:18: wo man sagen muss da wurde jetzt eher am Modell weißer, weißer Mann westlich geprägt geforscht und nicht unbedingt repräsentativ oder schon gar nicht irgendwie mit einem Frauenkörper im Blick.
00:31:30: Das ist ein ganz, ganz guter Punkt.
00:31:32: Frauengesundheit kommt ja jetzt mehr in den Fokus weil wir einfach wissen es gibt diesen Gender-Heldscap.
00:31:36: Ja also ein Herzinfarkt bei Frauen ist ganz anders als bei Männern.
00:31:40: auch die ganze Dosierung ist ja angepasst gewesen an dem männlichen Körper und da reicht die Körperoberfläche nicht sondern auch die Körperzusammensetzung.
00:31:48: aber Ich bin froh, dass du das Thema noch anfällst.
00:31:50: Wir haben ein ganzes Skillslab-Labor in dem wir unsere eigenen Modelle entwerfen also indem wir Teile von Frauenkörpern herstellen künstlich und dann an diesen auch das Operieren üben weil wir brauchen ja auch die operativen Skills.
00:32:04: Und das machen wir in diesem Skillslab.
00:32:06: Das stellt dir was her?
00:32:07: Da stellen wir Gewebe.
00:32:12: mehr oder weniger Gummi, was sich dann so anfühlt wie beispielsweise die Gebärmutter und dann kann man in diesem Skills Lab an diesen Modellen üben.
00:32:20: Wie operiere ich jetzt die Gebäermutter?
00:32:21: Wie operere ich eine Endometriose?
00:32:23: Operiere ich Muskelgeschwulste damit wenn man in den OP kommt das allein vom Handling schon kann also das gehört bei uns auch zur Ausbildung ist halt und das begeistert mich so an diesem Beruf dass es einfach so wahnsinnig breit ist viel einfach machen können.
00:32:39: Habt ihr in dem Kontext auch schon mit VR Anwendungen mal gearbeitet?
00:32:43: Bisher noch nicht, aber ich habe eben gedacht, das wäre ein Punkt wo man drüber nachdenken kann.
00:32:47: Ich
00:32:48: kam drauf weil die Hochschulenkreis ist lauter.
00:32:51: Dort der Fachbereich Wirtl Design hat eine Applikation entwickelt für Mäuse-Präparationen in VR.
00:32:58: Da ging es darum dass man ja oft auch im medizinischen Studium den Szenario nicht präparieren muss.
00:33:02: Muss das alles irgendwie auseinander nehmen und wenn man das mit echten Mäusen macht dann muss man erstmal ... an die Mäuse kommen, das ist Thema Nummer eins und Thema Nummer zwei.
00:33:10: Und wenn ich jetzt mein Präparat irgendwie verunstallte, weil ich es noch nicht so gut kann oder sowas dann... Brauche ich wieder einen Ersatzpräparat.
00:33:16: Und die haben diesen kompletten Prozess in der VR-Anwendung abgebildet, das heißt ich habe dann meine Game Controller.
00:33:22: aber das Greifen ist schon sehr nativ und sehr ähnlich so wie man es auch in der echten Welt machen würde.
00:33:28: Das Schöne ist man kann natürlich mit einer viel besseren Visualisierung und Beschriftungen arbeiten.
00:33:32: also wenn ich dann irgendwo ein Teil organe entnehme, kann ich mir das direkt vergrößern an der VR Anwendung, kann dann auch entsprechend die Bezeichnungen mir schon anzeigen lassen usw.
00:33:41: Also war was dem Gespräch schon einige Idee mitgenommen?
00:33:44: Mir ist auch noch ein Bereich eingefallen, dem wir glücklich bei uns in der Frauenklinik abdecken können.
00:33:49: Die Systemtherapie und die neuen Immuntherapien, Antikörpertherapien können wir bei uns durchführen.
00:33:57: von daher ...
00:33:58: Ich finde, auch ein Punkt spannend war euch beiden, denen ich so gefunden habe.
00:34:02: Du Anette hast ja erzählt wie du quasi von Frauenkrankheit zu Frauengesundheit und zu Fokus auf Prävention was ja so einen Wandel im Mindset ist Und du bist ja quasi auch gestartet dass du gesagt hast hier wegen Kaiserslautern sind wir Innovationsstadt und wir versuchen So ein Mindshift hervorzurufen und es ist ja auch ein sehr Gesellschaftliches Thema gerade dieses.
00:34:23: oder gibt's eine Zukunft von den ihr jetzt beide total begeistert gesprochen habt?
00:34:28: Und ihr hört das sicherlich auch an der Stimme, was alles möglich ist und wie spannend.
00:34:32: Gleichzeitig hat man ja so das Gefühl da müssen noch ganz viele mitgenommen werden die von dieser Zukunft und von dieser Begeisterung irgendwie noch nicht angesteckt sind.
00:34:41: Was ist das, was euch da umtreibt?
00:34:43: Wie schaffen wir das?
00:34:45: also jetzt?
00:34:45: in zweiundvierzig ist schon gut ein Weg gegangen.
00:34:47: aber du in der Uniklinik ich denke auch da gibt es viele Hürden und Strukturen wo man sagt dass muss anders sein.
00:34:55: Was beschäftigt euch Wie schaffen wir das?
00:34:58: Auch da innovativ zu sein, ne.
00:35:00: Das was immer gefordert wird Agil
00:35:02: ...
00:35:03: alle mitzunehmen dieses am Ende Jahr.
00:35:05: ich glaube ihr arbeitet beide mehr als ihr vertraglich.
00:35:09: Ich weiß nicht ob man das so offen sagen darf also dass jetzt ja sehr viel aber auch weil er es gerne macht.
00:35:14: Also wie schafft nun das?
00:35:15: Ja der Beruf ist ja hobby!
00:35:16: Also von daher...
00:35:18: Ja aber damit's ganz viele junge Leute geben die vielleicht sagen nee.
00:35:20: Und das können sie so nicht sagen.
00:35:23: Ja, letztens hat mir eine junge Kollegin gesagt, Sie sind ein ganz schlechtes Vorbild.
00:35:26: So viel wie Sie arbeiten, das will ich nie!
00:35:28: Also
00:35:28: naja, aber wie gehst du mit sowas auch um?
00:35:30: Das hört zu...
00:35:32: Ich versuche gerade auch mal einen jungen Kolleginnen und Kollegen zu zeigen dass wir den schönsten Beruf der Welt haben natürlich abgesehen von deinem Geheimnis und von deinim Danny Aber Ich finde schon einfach wahnsinnig schön, dass man anderen Menschen helfen kann und dass wir so viel Fortschritt haben.
00:35:47: Im Moment ist es so, dass sich das Wissen bei uns jedes halbe Jahr im Grundeum verdoppelt.
00:35:53: Das ist wirklich schon Wahnsinn!
00:35:57: Was ich aber sehe ist, dass das Wissen was wir haben gar nicht so sehr an die Frau und natürlich an den Mann bringen können.
00:36:04: Und wir versuchen uns ja jetzt auf den sozialen Medien... Ich bin froh heute hier in diesem Podcast zu sein!
00:36:08: Das ist wie da so ein Medium.
00:36:10: Ja man muss auch gucken.
00:36:11: letztens haben wenn die Studierenden gesagt, also wissen wir was?
00:36:14: Vorträge sind out.
00:36:15: Also machen sie lieber Podcasts oder was Spannendes.
00:36:18: Da muss man sich halt drauf einstellen zu gucken, wie gehe ich an Schuhklassen.
00:36:21: Wir machen Patientinnenfortbildung Unsere Klinikzeitung, das soll einfach Menschen dafür begeistern was wir tun.
00:36:28: Aber bei dem Punkt schon mal weil du gesagt hast für dich ist sein Beruf Hobby und es ist ja glaube ich gerade etwas wirklich auch ein gesellschaftliches Thema dass es da eine Generation gibt die unfassbar viel gearbeitet weil sie's gern gemacht hat weil weil es irgendwie so war.
00:36:41: Und so eine andere, die sagt, ich will aber irgendwie anders leben.
00:36:43: Das ist ja auch so eine Transformation.
00:36:45: Hast du darauf schon eine Antwort gefunden?
00:36:47: Auch wenn du so viel mit jungen Menschen zu tun hast ... Also weil klar, so viel zu lernen und auch Johannes was tu machst, das ist ja etwas, damit gehst du nach Hause!
00:36:57: Wie gebe ich diesen Punkten weiter?
00:37:00: oder wie gehe ich auch damit um, dass einer sagt naja vom Körper ist vielleicht besser sich mehr auszuruhen, ich weiß es nicht.
00:37:10: Das ist eine echt, echt schwierige Frage.
00:37:12: Weil ich glaube meine Generation von uns gab es auch zu viele im Gegensatz von Diana Jonas Wir hatten ne ganz schlechte Live Work Balance.
00:37:21: Die junge Generation da muss ich manchmal gucken die setzen auch mir persönlich sehr viel mehr Grenzen als ich das früher meinem Chef gegenüber gewagt hätte.
00:37:30: Auf der anderen Seite bewundere ich diese jungen Menschen auch, die dann sagen nee hier ist mein Schutzraum das ist meine Familie.
00:37:36: Ich muss mich um meinen Kinder kümmern und ich bin nicht bereit alles für meinen Beruf zu opfern Und ich glaube da so den richtigen Spagat zu finden.
00:37:45: Das ist schwierig.
00:37:46: Was was mich zurzeit ein bisschen traurig macht ist dass sich sehe dass einfach Auch das System sehr oft ausgenutzt wird wenn ich mir zum Beispiel die Krankheitskoden angucke Die wir teilweise haben wo ich dich nicht nachvollziehen kann wo so ein bisschen das Gemeinschaftsgefühl auch verloren geht.
00:38:02: Und ich sehe eben, wenn jeder nur noch nach seiner Live-Work Balance guckt – also der Vorsitzende unserer Niederglasern und gesagt eine nette Weißt du?
00:38:09: Für jeden Arzt, der heute geht, braucht zweieinhalb Neue!
00:38:12: Wir bilden genauso viel aus wie früher.
00:38:14: aber heute habe ich eher junge Frauen, Halbtagsjob MvZ keinen Mut mehr zur Selbstständigkeit.
00:38:20: wir werden mit diesem System demnächst nicht mehr unsere Baby-Boomer Generation versorgen können, vor allem nicht mit der Menge an Gen Zee, die wir haben.
00:38:30: Weil die Gen ZEE auch eine ganz andere Einstellung zu arbeiten hat, die ich nachvollziehen kann.
00:38:34: Aber wir haben jetzt unser ganzes Leben vielleicht zu viel gearbeitet, weil ... Wir hatten ja auch andere Werte, ne?
00:38:40: Wir wollten Geld, Reichtum, Kantwerden... Meine Leute kann ich mit Geld nicht kümmern!
00:38:45: Die wollen Freizeit und das ist eigentlich auch der bessere Wert.
00:38:48: Das kann ich nicht anders sagen.
00:38:49: man muss nur einfach ... Ja, ich meine, vielleicht hilft die KI Dass wir das so ein bisschen besser hinkriegen, weil zum Beispiel mein Team unsere Fachgesellschaft sagt uns.
00:38:59: Vierzig Prozent der Arbeit die mein Team macht ist Verwaltung und Bürokratie.
00:39:03: Das führt nicht zur Arbeitszufriedenheit Und ich glaube, es ist ganz wichtig, dass wir da so ein gutes Mittelding finden.
00:39:09: Weil unsere Generation hat zu viel gearbeitet und hatte vielleicht auch die verkehrten Werte.
00:39:14: Aber ich würde gerne auch schon die junge Generation motivieren sich auch noch mehr für die Gemeinschaft einzusetzen und zu gucken, dass der ganze Laden laufen muss nicht nur die eigene Gesundheit sondern, dass man da eine Mischung findet.
00:39:27: Jetzt komme ich zu ... Ich will aber gleich etwas sagen, aber ich möchte nochmal, dass du auch diese Frage dich am Anfang gestellt hast von wegen wie schaffen wir diesen Meinschiff?
00:39:36: Aber gerne.
00:39:37: Ich hänge jetzt schon sehr... Ja, du
00:39:38: bist schon weiter, sorry!
00:39:39: ...im
00:39:40: anderen drin, ne?
00:39:40: Weil ich glaube das ist ein Thema über dass wir noch drei ganze Folgen sprechen könnten und wo ich mich auch sehr sehr gerne mit beschäftige oder auch Versuche vertrete meiner Generation zu sein sozusagen.
00:39:50: Ich glaub man muss dann eine Kerbe schlagen.
00:39:51: Wie
00:39:51: alt bist
00:39:51: Du?
00:39:52: Ich bin in den einundreißig.
00:39:55: Also vierneinziger Jahrgang weil Ja, es stimmt das die jungen Generation ganz andere Ansprüche hat und mit einem ganz anderen Mindset ins Arbeitsleben auch reinkommt.
00:40:07: Aber ich glaube was nicht stimmt oder was oft missverstanden wird ist dass weniger Arbeitswille oder weniger Leistungsbereitschaft da ist.
00:40:15: Das ist auf keinen Fall so.
00:40:16: Und das zeigen auch verschiedene Studien, dass wir mittlerweile eine Arbeitszeit auch auf den einzelnen runtergerechnet haben, denen keinerweils niedriger ist als früher der Fall ist.
00:40:26: aber es ist auf jeden fall so dass wir andere Ansprüche haben und ich glaube das ist was, was sehr viel individuell entschieden werden muss.
00:40:33: Also ja du hast richtig arbeitet vielleicht jetzt nicht unbedingt die regulären Arbeitszeiten aber ich versuche bei meinen Mitarbeiterinnen schon sehr, sehr hart darauf zu achten.
00:40:41: also jeder hat eine Zeiterfassung auf Vertrauensbasis.
00:40:44: aber ich gucke dahin und wieder rein und sehe, ah guck mal wenn da jemand irgendwie schon bei XY überstunden ist dann setze ich mich mal hin und sag ne lass uns gucken wie wir davon wieder wegkommen weil mir das einfach wichtig ist.
00:40:55: Auf sich selber achten mal nur so habe ich auch lange dann wiederum von den Arbeitskräften hab nicht nach zehn Jahren jemanden da sitzen, der sich vollkommen kaputt gearbeitet hat.
00:41:04: So nach dem Motto und Ich bin absolut bei dir wenn du sagst wir müssen alle gucken wie der laden insgesamt am laufen bleiben.
00:41:11: das würde ich mir wünschen dass würde ich mich gesamtgesellschaftlich wünschend durch alle altersgruppen.
00:41:17: Ich tue mir nur oft schwer mit kritik an an der jungen generation weil ich das gefühl habe wenn wir diese anspruchshaltung herantragen dass so wenig leute, so viel gesamtgesellschaftlich leisten oder das hast du auch gesagt ist ein viel viel weniger von diesen jungen menschen wir jetzt von der baby boomer generationen die langsam in rennte geht.
00:41:34: Dann müssen wir denen auch was zurückgeben.
00:41:36: da müssen wir den auch etwas bieten und momentan egal in welchem Insbesondere politischen Thema, wie unterwegs sind.
00:41:42: Ich sehe relativ wenig Lobby für junge Leute.
00:41:45: Also ich seh das weder bei der Rente oder wenn es um irgendwelche Arbeitsgesetze geht und so was.
00:41:51: Und das finde ich halt ganz schwierig.
00:41:52: Was sind deine Vorschläge?
00:41:54: Wie man Dinge ... Nee!
00:41:55: Wenn du sagst, man soll etwas zurückgehen, ich verstehe das.
00:41:57: Aber was wäre das, weil derzeit ist die Antwort Zeit?
00:42:01: Freizeitzeit.
00:42:03: Was könnte das dann noch sein?
00:42:05: Ich würde sogar sagen, das ist ja nicht mal die Antwort sondern Aktuell ist ja die Antwort eher, jeder muss mehr arbeiten und wir müssen alle arbeiten noch in eine Stunde länger oder sowas.
00:42:13: Also es genau das Gegenteil von dem was eigentlich gefordert wird.
00:42:16: nicht glaube ich dass wichtigste ist vor allen Dingen mehr Flexibilität weil du sagst es auch du hast dann Teilzeitoptionen.
00:42:21: Es ist nicht mehr das klassische Modell dass wenn ne Frau ein Kind kriegt Dann geht die Frau drei Jahre in Elternzeit Und der Mann arbeitet derweil voll weiter sondern da gibt's dann oft gemischte Systeme und Das funktioniert auf regulatorischer Seite sicherlich schon besser als noch vor zehn zwanzig Jahren aber auch noch nicht optimal funktioniert.
00:42:37: Vor allen Dingen in der Arbeitswelt oft noch ganz, ganz schlecht weil es ist wenn die theoretische Struktur dafür da ist.
00:42:43: ich kann als Papa mir natürlich jetzt auch Elternzeit nehmen.
00:42:46: Ich kann das alles teilen und so weiter.
00:42:47: aber wenn man sich dann gemeinsam bespricht und schaut okay was hat das jetzt für Auswirkungen auf diese Karriere oder was ist das für Auswirken auf diese karriere?
00:42:54: Da sieht man dass es in der Realität oft doch nicht so gut klappt wie man sich das eigentlich wünschen wird.
00:42:58: und da fehlt ganz viel Flexibilität.
00:43:00: und ein Problem was ich jetzt nicht.
00:43:05: Ich glaube, es fehlt auch so ein bisschen das Wohlstandsversprechen.
00:43:09: Also wenn man sich anguckt, dass wievielfache eines Haushaltseinkommens hatten Haus vor dreißig vierzig Jahren gekostet?
00:43:16: und wie sieht jetzt aus?
00:43:17: Dieser Traum ist einfach für viele nicht mehr da weil er nicht erreichbar ist.
00:43:20: Und wenn der nicht erreichbar ist also ich denke jetzt mal in diesem klassischen Muster irgendwie Autohauskind oder sowas Wenn man dann vielleicht ein bisschen weniger diskutieren, weil das auch ein emotionales Thema ist.
00:43:32: Das macht man einfach aber bei Haus überlegt man schon dreimal und wenn das wegbricht dann fehlt auch ganz viel Leistungsbereitschaft in Bezug auf finanziellen Anreizen.
00:43:41: Du sagst ich kann jungen Leute nicht mit Geld loggen.
00:43:43: ja warum denn auch wenn ich weiß den nächsten Schritt den schaffe ich eh nicht so Ich kann mir das haus eh nicht leisten Dann bleibe ich da wo ich bin weil für dass was ich jetzt mache Freizeit für meinen Spor hat, für mein Ausgehen oder was immer.
00:43:54: Reicht das Geld, was ich jetzt habe?
00:43:56: Dann ist natürlich auch das ein großes
00:43:57: Problem.".
00:43:58: Ja da würde ich vielleicht gerne noch kurz ergänzen wollen.
00:44:01: Ich hab eine Tochter in deinem Alter und daher kriege ich die andere Perspektive auch immer sehr gut mit.
00:44:07: Und ich denke wir brauchen unbedingt mehr Flexibilität wie du das gesagt hast Top-Sharing.
00:44:12: Warum muss ich diesen Job alleine machen?
00:44:15: Teilzeitarbeit!
00:44:16: Das wäre ganz, ganz wichtig.
00:44:18: und vor allem wir müssen mehr mit KI besser strukturieren.
00:44:22: Mehr digitalisieren.
00:44:23: Wir könnten so viel Arbeit einsparen.
00:44:25: Wir können so viel effektiver sein, dass es für den Einzelnen auch befriedigender wäre.
00:44:30: Und ein Gedanke, dem mir letztens eine Kollegin gesagt hat, der hat mich tatsächlich berührt.
00:44:34: Ja, das wissen Sie?
00:44:35: Sie haben die längste Zeit ohne Krieg erlebt, die Deutschland hier hatte.
00:44:40: Und wenn wir in der jetzigen Generation in die Welt schauen – gerade jetzt ja, schauen wir auf die Kriege und diejenigen, die die Welt beherrschen – habe ich überhaupt diese Zukunft?
00:44:50: Warum sollte ich mich jetzt totarbeiten?
00:44:51: Ich muss mein Leben jetzt leben!
00:44:53: Und zwar heute.
00:44:55: Dieser Gedanke hat mich ganz tief berührt und ich denke vielleicht hat die junge Generation recht Und wir müssen gemeinsam gucken, wie wir einen guten Weg finden.
00:45:04: Dass wir, ich sag mal jetzt, wir Älteren uns auch beteiligen.
00:45:07: Ja von mir aus auch mit sozialen Aufgaben.
00:45:10: Ich bin ja wenn ich jetzt was weiß, was ich in Rente gehe nicht unfähig irgendwas zu tun und auf der anderen Seite vielleicht da den Jungen auch etwas zurückzugeben die natürlich auch viel mittragen müssen.
00:45:20: schon allein die ganze Corona-Schuld.
00:45:22: Die ganzen Lasten, die auf uns geladen wurden und jetzt mehr Verteidigungsausgaben.
00:45:28: Trotzdem denke ich, wir müssen alle irgendwie gucken dass dieser Laden läuft immer mit der Richtung nach jung und alt und umgekehrt weil wir es nur als Gemeinschaft schaffen würden.
00:45:36: Und so ein bisschen mehr Wir-Gefühl und auch stolz darauf in einem Land zu leben.
00:45:41: Ich sag meinen Leuten immer Auch wenn's Gequengel gibt.
00:45:44: Wir leben aktuell gerade als Frau In der besten Zeit des Jehs in der Welt gab.
00:45:48: Also wenn ich angucke von Anbeginn bis heute Die Frauen hatten nie so viele Freiheiten Und wir sind in einem Land, in dem es den Frauen mit am Allerbesten geht.
00:45:57: Von daher erfüllt mich persönlich eine unfassbare Dankbarkeit von der ich denke die müssen wir weitergeben.
00:46:03: Apropos
00:46:03: wie Gefühl?
00:46:05: Ihr beide habt ja jetzt schon ein paar Ansatzpunkte geknüpft!
00:46:09: Was wäre denn was?
00:46:10: das ist ja uns an dem Podcast auch wichtig in der kurzen Zeit in der ihr jetzt gesprochen habt... Wo ihr sagen würdet, das ist eine gemeinsame Idee die wir umsetzen könnten oder irgendwas cooles.
00:46:18: Ihr kommt jetzt aus zwei unterschiedlichen Bereichen wo ihr sagt ach dass würde Rheinland-Pfalz und Deutschland voranbringen?
00:46:26: Ich glaube da kommen wir nochmal zu der Frage die du ursprünglich gestellt hast die ich gerade geskippt hat so ein bisschen dieser Mindshead Shift.
00:46:32: was uns glaube ich beide verbindet ist das Bewusstsein darüber Das, was entweder technisch möglich ist oder gerade Stand der Forschung ist und das, was aber im Alltag und beim Mensch ankommt, eine immer größere Schere wird.
00:46:45: Weil der Fortschritt immer schneller wird, aber wir gleichzeitig diesen Fokus nur auf dem... Was ist technisch möglich und wie funktioniert das?
00:46:52: Oder was ist gerade das Stand der Forschung haben, aber weniger auf dem... Wie nehmen wir den Mensch dabei mit.
00:46:55: Wie schaffen wir es dass das dann auch tatsächlich bei allen ankommt sowohl strukturell als auch vom Mindset her?
00:47:01: also dass ich Bock auf Fortschritt habe oder sich Bock auf wissenschaftliche Erkenntnisse habe und eben nicht in eine Technikfeindlichkeit irgendwie abdrifter.
00:47:10: Das wäre etwas was uns verbindet und da finden wir sicherlich was.
00:47:12: Vielleicht
00:47:13: können wir mal bei dir ausstellen
00:47:14: Sehr gerne
00:47:15: Und über VR können wir uns auch unterhalten.
00:47:17: Das ist ein guter Punkt.
00:47:20: Dann bleibt immer die letzte Frage, war das hier ein Match?
00:47:23: Haben wir einen Match zusammenbekommen?
00:47:24: Ich würde sagen ja!
00:47:25: Aus meiner Sicht was Perfekt.
00:47:27: Ich habe wieder so viele neue Ideen bekommen.
00:47:29: ganz toll Johannes.
00:47:30: ich freue mich jetzt auch auf das was sich hinterher noch anschließt weil es einfach nochmal quatschen können.
00:47:34: Ich danke dir
00:47:35: sehr schön.
00:47:35: dann Ich hab's ja am Anfang schon gesagt, hier war ein gute Weis im Studio.
00:47:39: Wir freuen uns sehr, dass ihr hier zu Gast wart und eure Ideen geteilt habt.
00:47:42: Dass wir fast auch eine kleine philosophische Reise vorgenommen haben und ihr jeweils eure Projekte vorgestellt habt.
00:47:49: Wir laden euch lieber Hörerinnen und Hörern einen natürlich die Geschenke zur Beruht achten in den Social Media-Kanälen.
00:47:54: Folgt den beiden auf den verschiedenen Kanälen geht mal vorbei – beim Wissenschaftsmarkt dann wenn der stattfindet!
00:48:02: Wir sagen Dankeschön Professor Anette Hasenburg und Johannes Kurz.
00:48:05: Vielen Dank für die Einladung.
00:48:06: Vielen Dank, es hat sehr viel Spaß gemacht!
00:48:09: Tschüss!
00:48:13: Das war gemischte Tüte.
00:48:15: der Blind Date Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz vernetzt euch gerne mit den Gästen.
00:48:20: folgt dem Insta-Kanal denn da gibt's jede Menge Bonusmaterial für euch.
00:48:24: ihr seht die Geschenkübergabe ihr bekommt einen Einblick hinter die Kulissen und ihr seid immer informiert an die nächste Folge raus kommt.
00:48:31: Wenn ihr euch ganz allgemein für das Thema Innovationen Rheinland-Pfalz interessiert, dann geht gerne auf www.innovationsagentur-rlp.de.
00:48:41: Bleibt offen und neugierig so wie unsere Blind Date Gäste bei gemischte Tüte!
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