Auf ein Blind Date: Lea Jung trifft Marcel Friederich

Shownotes

Musikwirtschaft trifft Mutmachen

In dieser Folge von „Gemischte Tüte RLP“ begegnen sich Lea Jung und Marcel Friederich – und entdecken schnell, dass sie beide vor allem eines schaffen möchten: Räume, in denen Menschen gesehen werden, sich austauschen und wachsen können.

Eine Folge über Begegnungen, Safe Spaces und die Erkenntnis, dass die besten Ideen oft dort entstehen, wo Menschen den Mut haben, sich ehrlich zu zeigen.

Themen der Folge:

  • Musik als Standortfaktor: Warum ein starkes Netzwerk für die Musikwirtschaft in Rheinland-Pfalz so wichtig ist und wie das Musikforum Menschen und Ideen zusammenbringt.
  • Mut macht sichtbar: Wie Marcel aus seiner eigenen Geschichte eine Bewegung für mehr Respekt, Offenheit und Perspektivwechsel entwickelt hat.
  • Räume schaffen, die verbinden: Warum Vertrauen, Verletzlichkeit und echte Begegnungen Innovationen genauso fördern wie Kreativität.

Jetzt reinhören – eine Folge über Menschen, die auf ganz unterschiedliche Weise Brücken bauen und zeigen, dass Veränderung immer mit einer Begegnung beginnt.

„Gemischte Tüte RLP“ ist ein Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.

Unsere Gäste: Lea Jung, Leiterin vom Musikforum Rheinland-Pfalz „Eine Stadt ohne Musik wird für junge Menschen unattraktiv."

Links:

Marcel Friederich, „Ich möchte Perspektivwechsel schaffen und Berührungsängste abbauen und den Fokus immer wieder auf die Stärken der Menschen legen."

Links:

Feedback, Anregungen? Wir freuen uns, von euch zu hören: podcast@innovationsagentur-rlp.de

Credits:

Abonniert unseren Podcast und entdeckt die großartigen Menschen und Geschichten aus Rheinland-Pfalz. Vernetzt euch mit ihnen, denn Innovation entsteht dort, wo Bekanntes neu gemixt und interpretiert wird.

Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!

Transkript anzeigen

00:00:05: Ein Blinddate, eine halbe Stunde Zeit und die Frage ist es ein Match.

00:00:10: Das ist gemischte Tüte der Blinddate Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.

00:00:18: Willkommen zu einem neuen Blinddate hier bei GemischteTüte RheinLand-Pfalz!

00:00:23: Wir grüßen wieder herzlich aus unserem Podcaststudio Und bei mir sitzt ein neues Blinddate guckt sich an und fragt sich wen haben wir denn da zusammen gebracht?

00:00:33: Ich darf vorstellen Leer Jung Marcel Friedrich, herzlich willkommen.

00:00:38: Hi!

00:00:39: Hallo!

00:00:40: Für uns die allerwichtigste Frage zuerst ist immer haben wir es geschafft ein Blind Date zusammenzubekommen?

00:00:44: kennt ihr euch von irgendwo her?

00:00:47: Es ist gelungen und es ist ein Blind date.

00:00:50: Ja, wir haben es nur ganz kurz im Flur gesehen, müssen wir schon zugehen.

00:00:55: Aber wir konnten das erfolgreich wieder weiter unterbinden.

00:00:59: Super also es ist Ziel schon mal erreicht.

00:01:01: Lea kannst du mal kurz erzählen was machst Du mit so'n paar ersten Worten

00:01:06: Genau.

00:01:07: Also das, was ich mache, weshalb ich hier bin ist dass sich die Projektleitung des Musikforums Rheinland-Pfalz bin und damit neben den anderen Kreativforen quasi das vierte KreatIV Forum dieses Jahr gegründet wurde also neben Designforum Film und Medienforum und dem Gamesforum.

00:01:24: Und ja, das würde ich sagen es der Grund warum mich eingeladen wurde.

00:01:27: Okay schon mal so ein erst kleines.

00:01:29: Du hast ja schon eingeleitet das warum ich hier Bin.

00:01:31: also bist du noch viel mehr?

00:01:34: Was machst du?

00:01:35: Da liegen wir ja schon viele Fragen auf der Zucke, aber gut.

00:01:39: Ich bin gelernter Journalist und habe das vor einem knappen Jahr erst mal beiseite geschoben und bin jetzt als selbstständiger Tätik weil ich selbst mit einer körperlichen Behinderung lebe und mit einem schrägen Gesicht lebe.

00:01:55: Und das möchte ich einsetzen um ein bisschen mehr Respekt in die Gesellschaft zu bringen Vorteile abzubauen und dass unter anderem Mit Impulsvorträgen, mit Workshops.

00:02:07: Mit Veranstaltungen und weiteren Angeboten.

00:02:11: Und deshalb freue ich mich sehr hier zu sein!

00:02:14: Jetzt haben wir schon so ein bisschen eine Vorstellung... Die zweite Regel bei Gemischstüte Rheinland-Pfalz ist, dass ihr euch gegenseitig einen Geschenk überreicht und das nochmal ein bisschen mehr von euch erzählt.

00:02:25: Lea magst du vielleicht mal zuerst dein Geschenke begeben?

00:02:28: Ja.

00:02:29: Gutes Moment.

00:02:37: Ja, ich habe relativ klassisch für den Musikbereich eine Schallplatte mitgebracht.

00:02:43: Allerdings nicht irgendeine Schallplatte sondern tatsächlich einer die in der Corona-Krise entstanden ist als eine Soli-Platte im Prinzip um Musikerinnen Rheinland-Pfalz zu helfen.

00:02:54: also rettet die Popkultur hieß das ganze Projekt an dieser Stelle und da sind MusikerInnen aus Rheinlands-Pfalz drauf Die im Kosmos von POP LEP Das ist die Trägerschaft vom Musikforum unterwegs sind und auch ihre Tracks dafür gespendet haben.

00:03:10: Und ich fand das ganz schön mit diesem Satz irgendwie rettet die Popkultur, weil dass ich so ein Gefühl habe auch mit dem Musikforum.

00:03:20: da ist es zwar nicht so die Pop-Kultur aber auch die Musikwirtschaft und es geht dann ganz vielen Stellen darum zu schauen wie kann in einem Feld wo's tatsächlich nicht sehr einfach ist zu überleben als Unternehmen oder auch als Soloselbstständige irgendwie was geschaffen werden, was dann so verbindet dass viele damit natürlich super viel Herzblut dabei sind.

00:03:41: Weil ich glaube keine Person landet einfach so in der Musikbranche sondern da ist etwas dahinter oder ist ein Bezug dahinter.

00:03:50: aber es ist nicht so einfach da irgendwie weiterzukommen und dann fand ich das irgendwie ganz schön die mitzubringen.

00:03:55: Und vielleicht hast du einen Scheiblattenspieler?

00:03:58: Das passt umso besser, da ich morgen bei meinen Eltern zum Abendessen angesagt bin.

00:04:03: Die haben einen und das

00:04:05: ist richtig cool!

00:04:06: Dankeschön!

00:04:08: Ich bin sehr gespannt und ich finde es sind ganz tolle Gedanken wie man einen gemeinschaftlichen Nenner herstellen kann in der Branche, bei der wahrscheinlich ja im ersten Moment auch viele Einzelkämpferinnen, Einzel Kämpfer unterwegs sind und dennoch sich klar zu machen wenn man zusammenhält ist man stärker.

00:04:28: Ja genau also dieser Netzwerkaspekt den fand ich auch ganz schön der dann zu so einer Platte gekommen ist und der glaube auch eigentlich der wichtigste Punkt ist

00:04:37: um

00:04:38: in der Musikbranche weiterzukommen aber der natürlich auch irgendwie tatsächlich in Konkurrenz mit Konkurrents

00:04:44: steht.

00:04:45: An der Stelle kannst du vielleicht auch noch mal sagen, was das Ziel vom Musikforum Rheinland-Pfalz ist.

00:04:51: Im Vergleich zu dem Träger?

00:04:54: Genau.

00:04:55: Das Musikforums Rheinand-Pfalz will alle musikwirtschaftlichen Akteurinnen unterstützen.

00:05:00: Das heißt ernst nehmen, dass Musik eben nicht nur ein Hobby ist und nicht nur ... Ach, die müssen vielleicht nicht so gut bezahlt werden.

00:05:07: Weil es machen ja ihr alle gerne und wir haben noch die Bühne angeboten.

00:05:11: Sondern dass das ernstzunehmend ist, dass es ein Wirtschaftsfaktor ist und auch ein Standortfaktors.

00:05:16: Denn wenn wir überlegen... Also klar, es ist vielleicht überschaubar wie viele Unternehmen es dann in Rheinland-Pfalz aktuell gibt oder wie viel Solos selbstständige wirklich im Gesamten von Musik leben können.

00:05:30: aber Wenn wir keine Spielstätten mehr haben, wenn wir keine Festivals oder Clubs haben.

00:05:35: Dann wird so ein Standort auch sehr viel unattraktiver gerade für junge Zielgruppen.

00:05:39: also ich glaube eine Stadt wo keine Musik passiert da würden viele eher wegziehen und das heißt dieses ganze Trummer rum was es an weiteren wirtschaftlichen Faktor damit einhergeht oder bei den Festivals hat natürlich dann auch etwas mit Tourismus zu tun.

00:05:59: Das sollte da nicht außer Acht gelassen werden.

00:06:02: Aber in der zunehmenden Gratis-Kultur ist das doch bestimmt sehr, sehr herausfordernd?

00:06:10: Ja.

00:06:10: In jedem Fall!

00:06:11: Also gerade... also jetzt für Clubs und Spielstätten ist es ja herausforderend aber es ist natürlich auch für einfach Bands, Acts, Artists sehr herausfordern zum Beispiel noch Touren auszuverkaufen.

00:06:28: nicht bei den ganz großen zu sein.

00:06:30: Also ich glaube, wir kennen alle das Phänomen, dass gerade diese Riesentouren also ob es jetzt Billy Eilish ist oder Adele wo ganze Stadien für gebaut werden die verkaufen sofort aus aber die schon auch nur ein bisschen drunter sind da gibt's grade... Da geht die Schere weiter auf und das ist natürlich eine Schwierigkeit weil dann fehlt der Anschluss nach oben und da braucht es glaube so ein bisschen einen Bewusstsein für das auch Wenn ich jetzt zu Hause mal noch ein Ticket kaufe für eine kleinere Band und Chomedy in Mainz an, dass das sehr viel bedeuten kann.

00:07:04: Sowohl für den Club als auch die Band dann.

00:07:08: Ich glaube, dass ihr da so wichtige Arbeit leistet weil ich mir das wirklich sehr herausfordernd vorstelle, dass man ja heutzutage kaum noch CDs kauft was ja wahrscheinlich früher die Haupteinnahmequelle für Musikerinnen und Musiker ist heute.

00:07:21: Heute hat man einen Zähner für Spotify und das war es und hat man dann noch ne Bereitschaft auch für Konzerte zu zahlen.

00:07:30: Ich finde das unfassbar, wenn man sieht diese großen Konzerten wie teuer die heute inzwischen auch geworden sind aber es macht ja auch Sinn weil viele Dinge ja so teuer geworden sind und gleichzeitig stelle ich mir dann auch mal wieder die Frage Wie kannst du's als für das Zeichen kleinere Band oder jetzt als Künstlerin künstler die jetzt nicht so diesen Riesen Erfolg hat?

00:07:49: Wie kommst Du da über die runden?

00:07:52: habt ihr da Hilfsangebote?

00:07:54: oder wie kann man da eure oder deine Rolle da?

00:07:58: Ja, da sind wir sofort in diesem Schnittfeld von Förderung und wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen.

00:08:08: Tatsächlich ist es gerade so dass Rheinland-Pfalz keine eigene Musikförderung hat.

00:08:12: Es gibt eine kleine Auftrittsförderungen die wiederum von POP LP ist aber wir haben jetzt nicht wie es vielleicht eine Medienfördering oder einen Filmförderen gibt.

00:08:20: Gibt's keine Musikförterung Rheinlands-Pfalz?

00:08:24: Wie das Musikform gerade agiert ist tatsächlich in der Beratungsfunktion oder auch im Matchen mit anderen Akteuren.

00:08:31: Weil das ist schon das, was da viel nach vorne bringen kann

00:08:35: bzw.,

00:08:36: was auch kreative Konzepte angeht.

00:08:39: Weil schon festzustellen ist, dass wenn etwas gerade eher mittelmäßig ist, dann eben nicht ausverkauft.

00:08:46: Sondern dann muss es irgendwas Besonderes sein und es muss einen Eventcharakter haben, der etwas Besondereres hat um einfach ... zu ziehen in diesem Überangebot, was da ist.

00:08:59: Ja super.

00:09:01: Damit wir dich auch noch ein bisschen besser kennenlernen Marcel, magst du mal deinen Geschenk überreichen?

00:09:08: Ich seh schon ich wird hier abgegraben von meinen Fragen fies.

00:09:11: Genau!

00:09:12: Ich will doch auf einen geschenken.

00:09:14: Okay okay.

00:09:17: Ich habe einen Geschenke und deshalb hab' ich das eben bei meiner kurzen Ankündigung nicht erwähnt dass sich auch eine Buch geschrieben.

00:09:25: Dabei fällt mir gerade ein, dass ich noch die Folie dran habe.

00:09:27: Die werde ich jetzt mal galant abziehen!

00:09:30: Das Buch... Ich zeige dir das schon einmal.

00:09:32: Das heißt Mutmacher Menschen und da bin ich vorne auf dem Cover drauf und hinten drauf sind elf andere Menschen abgebildet Und diese elf Menschen leben mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen oder Schicksalsschlägen.

00:09:49: Bei mir sieht man mein Thema sehr offensichtlich an Mit einem Syndrom seit Geburt an.

00:09:57: Mir fehlen in der linken Gesichtshälfte Nerven, was man unter anderem und auch sehr stark beim Lachen erkennt.

00:10:03: Da lacht bei mir eben nur einige Gesichtshelfte die rechte, während die linke star bleibt Und das war für mich nie so einfach.

00:10:12: lange Zeit und inzwischen habe ich gemerkt dass ich das einsetzen möchte um Wie eben schon gesagt, ein bisschen mehr positiv ins Blöd und Respekt in die Gesellschaft zu bringen.

00:10:23: Aber es gibt so viele andere Themen Lebensherausforderung oder Päckchen mit denen wir leben Und das muss kein schiefes Gesicht sein sondern häufig sind diese Päcken auch unsichtbar.

00:10:37: und dieser Menschen die ich jetzt hier getroffen habe gehen einfach mit ihren Päcking sehr sehr herausragend positiv inspirierend um und motivieren dadurch viele andere.

00:10:50: Und das ist mein großer Antrieb!

00:10:55: Und ich habe die Folie, jetzt hab' ich nur so halb die Folien abgemacht aber ich bin gerade dabei und übergeb's dir hiermit!

00:11:02: Bitte schön?

00:11:03: Das ist ja schön!

00:11:04: Lieben Dank!

00:11:06: Kannst du ein bisschen, dieses Buch ist ja jetzt erst herausgekommen.

00:11:10: Kannst Du mal ein bisschen noch was zu dieser Buchreise die da jetzt schon also sowohl das Buch zu schreiben war glaube ich eine Reise aber auch jetzt die Kommunikationsreise?

00:11:18: dazu kannst Du nochmal ein bisschen etwas dazuerzählen?

00:11:22: Ja dass das buch ist Ein teil meines mutmacher projektes.

00:11:29: Das mutmache projekt ist eine initiative Die erstmal von mir gestartet wurde um zwei ziele zu zu erreichen, zum einen mehr und mehr Menschen zu stärken.

00:11:39: Zu sich zu stehen überhaupt mal mit sich selbst in sich zu beschäftigen.

00:11:43: ich habe das jahrzehntelang gar nicht gemacht und hab dann realisiert als ich dann mal mit anfangen mit der dreißig mir fragen gestellt habe was ist es eigentlich für ein syndrome mit dem ich da lebe?

00:11:55: Was hat das mit mir eigentlich gemacht?

00:11:57: und dann habe ich erstmal erst realisiert dass mein Leben jahrzehntelang auf Kompensation beruhte, weil ich immer von dieser Behinderung ablenken wollte.

00:12:07: Und als ich dann mal realisiert habe okay du kannst auch mit dir ganz anders umgehen.

00:12:12: Du kannst das so akzeptieren und dich so mit all deinen Facetten auch respektieren.

00:12:19: Das hat bei mir totale Fesseln gelöst.

00:12:22: Da möchte ich jetzt mehr und mehr Menschen Ja, bisschen positiv schubsten und ermutigen sich mit sich selbst und sein Themen zu beschäftigen.

00:12:33: Nicht immer nur alles beiseite zu kehren!

00:12:36: Und dadurch eben auch im zweiten Schritt die Gesellschaft zu stärken.

00:12:41: weil ich merke schon dass wir viele Menschen mit Ellenbogen und Scheuklappen durch die Welt gehen Und wir nicht mehr so gut aufeinander aufpassen und das macht mir echt ein bisschen Sorge.

00:12:54: Ich möchte auch, dass meine Kinder und Enkelkinder die alle noch nicht geboren sind aber hoffentlich dann doch mal... Dass sie auch in einer respektvollen Welt miteinander leben und das ist mein Antrieb.

00:13:08: Ja

00:13:09: wow stark beeindruckend!

00:13:11: Und weil ich meinte die Kommunikationsreise, jetzt ist das Buch erschienen.

00:13:15: Es gab sehr viele Events schon dazu.

00:13:17: Kannst du mal erzählen wie wird diese Geschichte, diese vielen Geschichten und das Mutmacherprojekt?

00:13:23: Wie wird es angenommen?

00:13:24: Ja also ich bin mit dem Buch den Ideen, die dahinter stecken an unterschiedlichen Orten, Schulen, Vereinen unternehmen aktiv und halt Impulsvorträge Gesprächsrunden mit unterschiedlichen Menschen, die mit Herausforderungen leben.

00:13:45: Und ich möchte dadurch einfach so eine Art Safe-Spaces schaffen bei denen man weiß okay man kann über vermeintliche Schwächen sprechen ohne dass man weiß das hat jetzt irgendwie eine negative Konsequenz.

00:13:58: Das will jemand dir irgendwie negativ auslegen und dadurch möchte ich Perspektivwechsel schaffen und Berührungsängste abbauen und den Fokus immer wieder auf stärken der Menschen legen und zu zeigen, hey auch wenn du ein schrägst Gesicht hast oder ein ganz anderes Thema hast.

00:14:16: Bist du ein wettvoller Mensch?

00:14:17: Und das hilft, weil man einfach fort ist und mit den Menschen spricht und sich die Augen schaut.

00:14:25: Und da spreche ich mit... Manchmal gibt es Tage, da bin ich vormittags in der Schule und mache einen Schulworkshop mit einer siebten Klasse und nachmittags sitze ich bei einem Unternehmen mit Führungskräften zusammen und wir sprechen über darum geht, wie wir miteinander umgehen.

00:14:44: Respektvoll oder eben mit Schubladendenken und da versuche ich gar bei groß, bei klein dafür zu sorgen dass wir uns ein bisschen respektvoller miteinander begegnen.

00:14:59: Ja spannend!

00:14:59: Ich habe auch den Eindruck also jetzt gerade hast du schon super viel von dir geteilt, super persönlich was geteillt.

00:15:04: Ich hab hier grade so ganz kurz so reingeplättert ins ins Inhaltsverzeichnis.

00:15:08: Hab nur die Überschriften gelesen und war direkt so oh wow wie offen hier gerade, also alleine in den Überschriften schon.

00:15:17: Schon Dinge genannt werden und ich habe auch so die Erfahrung gemacht in dem Moment wo sich Menschen so verletzlich zeigen, vermeintlich verletzlich zeigen indem sie was teilen weil damit macht man sicher in der Regel zeigt man sich ja offener und kann natürlich auch mehr getroffen werden.

00:15:35: Leht das aber dazu ein, dass genau das auch bei anderen natürlich passiert.

00:15:39: Die bereit sind vielleicht diesen Schritt zu gehen sich so zu öffnen.

00:15:42: Aber deshalb finde ich es eine sehr starke Arbeit und deshalb glaube ich auch, dass dieses Teilhäufigen Punkt ist was Safe Spaces angeht oder Safer Spaces an geht.

00:15:52: also

00:15:54: Ich

00:15:56: bin neben Musikform und

00:15:58: weiter.

00:15:58: Du bist ja viele, genau!

00:15:59: Wie gesagt...

00:16:01: Also dann vorwiegend feministisch eigentlich.

00:16:03: Und auch da versuche ich, saver Spaces zu schaffen.

00:16:06: Da merkt man so ... Wenn der Punkt möglich ist was Persönliches zu teilen, dann bricht manchmal auch wie eine Hülle ab.

00:16:15: Dann sind auf einmal alle ganz in einem anderen Kontakt.

00:16:18: So könnte ich mir vorstellen dass das bei dir so wirkt weil Du so offen damit umgehst und auch einfach noch ein Buch hast, was natürlich auch denjenigen ermöglicht.

00:16:27: Die vielleicht nicht bei so einer Veranstaltung sind das zu erfahren.

00:16:31: in der Lektüre hat man ja auch einen Begegnep man ja trotzdem Menschen.

00:16:35: Ich finde es so schön wie du es beschreibst weil ganz offensichtlich ... Vielleicht kennst du mal mehr von dieser Arbeit in diesem Feld indem du aktiv bist.

00:16:44: erklären Weil ganz offenzichtlich du beschreibest ist perfekt.

00:16:47: genau dass genau das was ich erlebe dieses ganz andere Gesprächstiefen zu erfahren.

00:16:54: Wenn man selbst sich so ein bisschen öffnet, genau das ist es... Kannst du davon ein bisschen mehr erzählen?

00:16:59: Ja, das lustige ist ich habe vorhin noch in der Mittagspause im Büro gesagt Ich bin gespannt mit wie viel beruflicher Persönlichkeit und mit wieviel privater Persönlichkeit ich da heute gefragt werde.

00:17:12: So weil ich... Silke hat mich natürlich in so einem Wir sind ja quasi dann Kollegin In so einem sehr beruflichen Kontext gefragt Und er ist ja auch im Musikforum.

00:17:21: So, jetzt sitzen wir hier und jetzt sind wir davon weg.

00:17:25: Aber naja das gehört ja alles irgendwie miteinander dazu.

00:17:30: Das kann man auch nicht trennen.

00:17:31: aber trotzdem habe ich mich das zum Beispiel gefragt was passiert in diesem Podcast?

00:17:35: Ich glaube durch unsere Kombination gesoniert da natürlich dann auch immer noch mal etwas anderes.

00:17:42: Genau also eigentlich versuche Also wenn ich eine Veranstaltung mache, wie jeglich auch hat.

00:17:52: Ob es jetzt fürs Musikforum ist, ob das feministische Veranstaltungen sind, egal wie groß sie sind sehe ich meine Rolle immer darin ein Raum zu schaffen der Begegnung halt ermöglicht weil er irgendwie so geschaffen ist dass man sich wohlfühlen kann weil man sich irgendwie auf Augenhöhe begegnen kann und so weiter.

00:18:10: Und das kommt natürlich... Sie ist bei kleineren veranstaltungs einfacher aber aus einer Haltung mit, wir müssen irgendwie Kommunikation auch besprechen um an einen Punkt zu kommen dass man sich gut begegnen kann.

00:18:26: Und jetzt bei diesen Safer-Spaces von denen ich gesprochen habe das waren dann tatsächlich auch flinter only würden wir das nennen also female lesbian inter non binary trans and agender Personen haben wir zum Beispiel ... bei MusicApp hier Women, wo ich ehrenamtlich noch mit aktiv bin.

00:18:45: Producing Workshops angeboten und... Auf einmal merkt man so okay werden gerade andere Fragen gestellt weil wir zu einem... in eine andere Kommunikation gekommen sind.

00:18:57: Hier wird grad mehr Verletzlichkeit gezeigt.

00:18:59: es fallen so ein bisschen Höhlen oder Fassaden auch mal Und das muss jetzt nicht zwangsläufig nach Geschlecht aufgeteilt sein.

00:19:06: aber ich glaube wenn man schafft das so zu gestalten halt auch Reibungen besprochen werden können.

00:19:14: Jetzt bin ich aber irritiert, dann kommt man da so näher dran.

00:19:20: und das andere was tatsächlich mit mir risoniert und was sich an der Stelle dann vielleicht auch sagen sollte ist also dass ich selbst tatsächlich auch eine Behinderung habe, eine unsichtbare wie wahrscheinlich super viele Menschen, aber mir dass man das eben jetzt so nicht ansieht Und auch jetzt gerade in meinem Familienkreis.

00:19:38: Gerade chronische Erkrankungen total das große Thema bilden, weshalb ich mich total freue das zu lesen weil es natürlich schon so ist dass man damit struggled wenn sich da was verändert.

00:19:47: ne?

00:19:47: Wenn sich in der familienstruktur etwas verändert wenn auf einmal eine person nicht mehr all das kann was sie mal konnte und deshalb bin ich da sehr gespannt drauf weil ich glaube da ist Mut machen immer total wichtig.

00:20:00: also inso Herausforderungen, die einfach ... Die man so nicht kommen sehen kann.

00:20:07: Weil es geht halt erst dann, wenn's soweit ist.

00:20:11: Deshalb freu ich mich auch auf einer sehr persönlichen Ebene auf die Lektüre da.

00:20:15: Und weil du gerade chronische Erkrankungen angesprochen hast?

00:20:19: Das war für mich ja auch eine Reise von ganz viel Lernerfekten!

00:20:24: Ich hatte bis dato keinelei Ahnung von chronischen Erkränkungen und habe dann Irgendeine Frau hat die Korn getroffen, die mit zehn chronischen Erkrankungen lebt.

00:20:36: Die hat alles eingesammelt was man sich irgendwie nur vorstellen kann von Neurodermitis, Diabetes, Lipidem und noch viel mehr... Sie transportiert das in etwas Positives und arbeitet jetzt als Herzinfluencerin.

00:20:51: Sie erklärt über ihre Krankheiten auf, hilft damit vielen anderen Menschen, dass sie damit besser umgehen.

00:20:56: Deshalb ist sie für mich eine absolute Mutmacherin.

00:21:00: Aber ich wusste vorher nicht so.

00:21:01: Als ich mich dann mal eingelesen habe, dass vierzig Millionen Menschen mit chronischen Erkrankungen in Deutschland leben – also fast jede und jeder Zweite – ist mir erst einmal diese Tragweite bewusst geworden.

00:21:12: Und häufig So dieses Grundbewusstsein, wie wir durchs Leben gehen.

00:21:17: Wenn wir Menschen sehen die entweder bewusst anders sind oder Menschen, die auch genau so dieses Bewusstsein ... Wir sitzen jetzt beieinander und dir sieht man es null an dass du das Du auch eine Behinderung hast.

00:21:33: Und deshalb finde ich dieses Bewusstehen so wichtig.

00:21:36: was als Hauptbotschaft so wichtig ist Dass wir alle unser Päckchen zu tragen haben Und es gibt keine Normalos.

00:21:46: Wir sind alle auf unserer Weise anders und anders einzigartig.

00:21:54: Wie bist du genau auf diese Person gestoßen, wie hast Du die denn gefunden?

00:21:57: Also sind jetzt wie viele sind's zwölf?

00:22:00: Elf plus elf plus ich weil ich ja dann auch in zwei drei Kapitel dann so ein bisschen erkläre wie ich den jetzt dazu komme.

00:22:09: Mir war wichtig eine große Bandbreite zu erzielen von sichtbaren, nicht-sichtbaren Themen, mentale Themen bis hin zu Themen wie Fehlgeburten.

00:22:21: Zu Homosexualität oder Suiziderfahrung in der Familie.

00:22:27: also die Bandbreite war mir wichtig und zu zeigen dass die Menschen haben ganz unterschiedliche Schwierigkeiten im Leben aber haben eines gemeinsam sie gehen es positiv an und haben aber ganz unterschiedlichen Wege gefunden neuen Mut zu finden.

00:22:42: Und daher war mir die Unterschiedlichkeit wichtig, viele dieser Menschen kannte ich schon einige habe ich recherchiert einige wurden mir empfohlen und ich hab daheim jetzt so eine Exeliste mit Achtzig Neunzig Namen also ich könnte wahrscheinlich schon

00:22:58: sagen für die neun

00:23:01: schreiben.

00:23:04: und wichtig ist mir einfach immer wieder auch klar zu machen, ganz egal wie groß die Herausforderungen sind.

00:23:12: Die Leute haben... Wir alle haben unsere Potenziale.

00:23:17: und kriegen wir vielleicht den Raum denn geboten?

00:23:21: Kriegen wir auch was Arbeitgeber angeht wenn man da vielleicht manchmal minimalst ein Anfangsaufwand betreibt um eine Person mit Behinderung Raum zu schaffen um Arbeit gutzuleisten man kriegt doppelt und dreifach zurück weil die personen besonders leistungswillig ist.

00:23:43: Und da braucht es manchmal so ein bisschen diesen Ja, diese Berührungsängste die wir abbauen müssen.

00:23:50: Und an was ich denken musste und das fängt dann so in der Musikwelt an als du erzählt hast mit den Safer-Spaces viel mehr ein dass es ja oft bei Konzerten oder Festivals jetzt ist dass solche Spaces geboten werden?

00:24:03: Egal Ich weiß irgendwie nicht einen welcher Künstler oder Künstlerin es war da dürfen stillende Mütter und da dürfen Leute die das nicht so laut mögen und das wiederum macht ja etwas.

00:24:15: also wenn ich Räume schaff dann und sag hier, ihr seid alle willkommen.

00:24:20: Dann wird ja gestaltet und durch das Gestalten gibt es so eine Rückmeldung an ach bitte seit achtsam weil wir sind noch andere die für die ist dass jetzt hier herausfordernd oder wie auch immer das habe ich nochmal so gedacht was nicht.

00:24:36: ob euch dazu auch noch mal etwas einfällt in diesem.

00:24:39: du hast ja gesagt, wir müssen da einander zuhören und was von der Welt leben wird.

00:24:45: Und wie respektvoll gehen wir miteinander um?

00:24:48: Dadurch dass man darüber redet, schafft man ja eine andere Art von Gesellschaft.

00:24:52: Gleichzeitig ist es ein Innovations-Podcast, während ich das zugehört habe immer dieses Anwurs jetzt Wirtschaft, Erfolg, Innovation ... Also jeder hört diese Geschichte gern so wie ihr sie erzählt und gleichzeitig kommt dann so die andere Welt in Anführungsstrichen, wo man nicht über Schwächen spricht.

00:25:12: Wie kriegen wir das zusammen?

00:25:15: Willst du da ruhig?

00:25:16: Kannst gerne auch sehr.

00:25:17: Beide!

00:25:18: Da hab ich vorher gesprochen.

00:25:23: Also... Ich glaub' die Frage ist auch wie Erfolg definiert wird.

00:25:29: Ja, stimmt.

00:25:30: Also ich tue mich zum Beispiel schwer damit den Rheinkapitalistich zu definieren weil das für mich persönlich einfach nicht so wäre.

00:25:39: Ich will nicht bestreiten, dass so ein bisschen Geldpuffer und so weiter an natürlichen Leben vereinfacht.

00:25:46: Also das ist gar nicht die Frage.

00:25:48: aber Erfolg könnte auch sein wenn wir das jetzt auf... Wir haben super viele kleinere Festivals in Rheinland-Pfalz.

00:25:57: Der Erfolg den die Crews, die dahinter stehen sehen der liegt nicht darin, dass sie irgendwie damit super viel Geld machen sondern die wollen für dieses Wochenende auch einen Ort schaffen wollen, der Musik haben, den sie spannend finden wollen in ihrem Ort oder im ländlichen Raum und damit was bewegen.

00:26:14: Und da sind dann so Sachen häufig schon mal vorher möglich bevor sie vielleicht bei den ganz großen Akteuren passieren weil das einfach auch Experimentierräume sind.

00:26:27: deshalb ist es auch so wichtig dass es auch diese kleineren Kulturräume einfach gibt weil da sind Menschen nach hinten die sagen ja machen wir jetzt mal So, gucken wir jetzt mal was daraus wird.

00:26:36: Und ich glaube das dadurch je mehr das gesehen wird auch so klarer wird dass auch andere größere Player nachziehen müssen weil wir einfach ein anderes Bewusstsein haben und das ist jetzt schon deutlich mit Jensie die so hinterher kommen die auf viel mehr achten.

00:26:51: also wo Awareness Teams auf Festivals ein Thema sind.

00:26:55: Wo so gesagt wird ja wenn da kein Awareness Team ist will ich da nicht hin oder wo es auch um Diversität, die auf der Bühne gebucht wird geht.

00:27:01: Somit wir wollen jetzt einfach noch mal die Rock-Bands der letzten dreißig Jahre schon wiedersehen sondern wir wollen was Neues sehen und so weiter und ich glaube dementsprechend ist das der eine Punkt wo das ein wirtschaftlicher Faktor wird Weil einfach sonst die Zielgruppe keine Lust mehr drauf hat, weil wir ein anderes Bewusstsein schaffen.

00:27:22: Ich will jetzt nicht sagen... Wir haben natürlich gerade auch andere Bewegungen im Rheinland-Pfalz in ganz Deutschland europäisch oder auch global gedacht, die das nicht so sehen.

00:27:32: aber ich glaube schon dass es auch einfach ein großes Bewusstseins darüber gibt inklusiver sein zu wollen oder Möglichkeitenräume zu schaffen.

00:27:42: und das andere ist Alle die Menschen, die in irgendeiner Form eingeschränkt sind, sind auch eine Zielgruppe.

00:27:48: Also immer so zu sagen... Also wenn wir es jetzt, also hier auf Festivals ist halt häufig das Thema Rollstuhl oder Gehbehinderung ein Thema.

00:28:00: Einfach weil weite Wege, wiesenwege ich weiß nicht wer schon mal versucht hat, einen Rollstudio durch ne Wiese zu schieben.

00:28:04: Das ist ... Nicht schön!

00:28:10: Aber natürlich Wenn wir es dann runterbrechen, also wenn wir jetzt gar nicht davon ausgehen mit irgendwie... Wir können Menschen was ermöglichen und was sie dann wo dran sie teilhaben können.

00:28:21: Aber das ist auch eine Zielgruppe so.

00:28:24: oder es ist auch dass wenn wir sagen ein Awareness Team auf Konzerten oder Festivals oder auch in Club-Situation macht es für viele Frauen zum Beispiel oder Flinta auch angenehmer wieder nachts wegzugehen.

00:28:37: Also in meinem Umkreis sind schon viele, die sagen ja ich habe irgendwie keinen Bock um Samstagabend in der Stadt zu gehen weil das ist mir einfach jetzt mittlerweile so viel.

00:28:48: und das heißt da neue Konzepte denken sind quasi nicht nur Benefit für oder irgendwie nice to have sondern eben auch ernst nehmen dass die Gesamtbevölkerung da die Zielgruppe sein sollte.

00:29:05: Deine Antwort, Michelle?

00:29:06: Ich finde ich einen total guten Punkt und mit der eigenen Anekdote kann ich ergänzen.

00:29:12: Als ich mich in Anführsteichen geoutet habe.

00:29:14: als ich vor knapp drei Jahren das erste Mal über mein Leben mit körperlicher Behinderung im Podcast öffentlich gesprochen habe bin ich eine ganz andere Führungskraft geworden.

00:29:23: Ich war schon zu der Zeit Führungskraft hatte dreieinhalb Leute unter mir und konnte dann mit ganz anderer Klarheit, mit meinen Leuten dann umgehen hat ein ganz anderes Verständnis für deren Themen.

00:29:40: Und konnte eine ganz andere psychologische Sicherheit aufbauen weil wir uns die Dinge wirklich viel mehr anvertrauen konnten und haben dann aber in der Resultat auch effizienter zusammengearbeitet und haben bessere Arbeitsleistung gebracht.

00:29:58: und deshalb glaube ich ist diese Frage, wie wir miteinander umgehen.

00:30:03: Auch für Unternehmen ein deutlicher Wirtschaftsfaktor und das ist unschamant.

00:30:09: aber deshalb ist es für mich einen ganz ganz wichtiger Punkt den ich auch immer wieder gespiegelt bekommen wenn nicht mit Unternehmen unterwegs bin oder bei Unternehmenspreche dass das für sie es auch wichtig ist weil man es eben positiv konnotiert und daher hilft dieser Mutmacher Begriff glaube ich in meinen Themen Sehr.

00:30:32: zudem, und das wäre jetzt vielleicht nochmal eine Frage.

00:30:37: Was könnte man jetzt aus unserem Blind Date herausholen?

00:30:44: Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen unschamant!

00:30:46: Aber jetzt werfe ich einfach mal so einen Gedanken in den Raum.

00:30:50: was sich jetzt in den letzten Wochen regelmäßig veranstalte sind Mutmacherabende mit unterschiedlichen Vereinen Institutionen, Kultureinrichtungen.

00:31:02: Ich halte dann einen Impuls über meinen Wirken und mein Leben und dann kommen unterschiedliche Menschen auf die Bühne zwei drei Personen, die auch von ihren Herausforderungen im Leben besprechen und erzählen wie sie damit positiv umgehen lassen.

00:31:18: Beispielsweise vor zwei Wochen haben wir das in Leipzig mit einem Fußballverein gemacht und da war dann eine Spielerin, die mit Diabetes liebt.

00:31:26: Die hat darüber gesprochen oder ein Parat lädt dem fehlten halber Unterarm der ist aber zweifacher Triathlon Paralympics Gewinner.

00:31:34: Da haben sie von ihrer Geschichte erzählt.

00:31:36: Aber sowas mache ich auch mit unterschiedlichen Kooperationspartnern.

00:31:41: Könnten wir so was mal zusammen machen?

00:31:43: Mit Musikakteurinnen, Akteure beispielsweise.

00:31:47: Mit Sicherheit also.

00:31:50: wir haben ja verschiedene Formate im Musikforum und wir hatten tatsächlich auch das Thema Inklusion of Festivals auf unserem letzten Music Summit mit dabei.

00:32:02: einfach weil weil das uns auch in Anliegen ist, neben den wirtschaftlichen Themen auch so Themen mitzunehmen.

00:32:11: Und ich habe mich gerade daran erinnert dass ich letztens auf der Most Wanted Berlin

00:32:15: war

00:32:17: also auch eine Musikwirtschaftskonvention und da gab es ein Panel... Ich muss ein bisschen ausholen damit es nicht ganz falsch klingt.

00:32:26: Da gab's einen Panel wo alle über Sachen die mal schief gelaufen sind erzählt haben.

00:32:33: Ich hab wirklich viele Panels besucht.

00:32:34: Das war mein Lieblingspanel, weil ich das Gefühl hatte ... Eigentlich bin ich ja zum Networking da und da fiel's so viel leichter auf einmal, weil wir alle so waren, oh ja, zum Glück hat das mal wer gesagt.

00:32:48: oder auch, dass natürlich manchmal retrospektiv manche Sachen lustig sein können irgendwann.

00:32:54: Und deshalb mag ich es total, wenn halt Herausforderungen mal wirklich gesagt werden, Und ich könnte mir vorstellen, wir haben so ein Format.

00:33:05: Das sind halt Meet-Ups.

00:33:06: Die hatten wir dieses Jahr auf Rekionen gemünzt.

00:33:09: Wir waren in Lahnstein in Sintzig und in Neustadt an der Weinstraße... ...und im nächsten Jahr will ich die aber eher thematisch

00:33:16: fahren

00:33:17: also dann zum Beispiel mit Clubs und Spielstätten oder mit Labels usw.. Ich glaube in so Formaten könnte es ganz spannend sein wenn wir darüber ins Gespräch kommen vielleicht auch tatsächlich mit einem Musikschwerpunkt weil Es gibt ja zum Beispiel die Initiative barrierefrei feiern, die auch häufig auf Pendels mal zu finden sind.

00:33:39: Wo es z.B.

00:33:39: auch um sowas geht... Also dann geht's natürlich mit den Menschen auf der Bühne.

00:33:44: Auch das ist schon durchaus schwierig wenn ich versuche mir in der Gehbehinderung überhaupt auf eine Bühnung hochzukommen.

00:33:53: Aber natürlich auch was Teams dahinter angeht und da könnte ich mir vorstellen dass wir eigentlich einen spannenden Diskussionsabend, Inspirationsabend vielleicht daraus machen könnten.

00:34:02: Wenn man dich part zum Beispiel dann noch mit einer Person die halt im Musikbusiness unterwegs ist oder Musikerin ist und in diesem... Es muss mal ja leider nicht leider sagen aber es muss man ja sagen die Musikbranche ist ja dadurch sehr leistungsorientiert was zb Arbeitszeiten angeht, was Workload angeht usw.

00:34:23: Also Touren super schwierig für viele Personen auch mit Carework zum Beispiel eigentlich kaum möglich.

00:34:30: Nachtsarbeitszeiten ist auch mit gründlichen Erkrankungen zum Beispiel super schwierig und so weiter.

00:34:35: Ich glaube, das könnte ganz spannend werden da eine Kombination zu machen.

00:34:39: Sofort?

00:34:40: Ja!

00:34:42: Damit haben wir schon dieses washaftdefinite Idee gemeinsam beantwortet.

00:34:47: ich habe jetzt gedacht als Schloß bevor ich dann frage ist es ein Match Da ihr beide so viel Herzunhaltung habt?

00:34:55: Was bräuchte ihr jeweils um zu wachsen, also sowohl das Musikfomrennenfalls und da hören ja jetzt viele verschiedene Menschen zu.

00:35:03: Was bräuchte ihr damit ihr wachst?

00:35:05: Und deine Vision rund um dieses Musikf speichern wird?

00:35:10: und genauso du Marcel auch wo du sagst so Janne.

00:35:14: Das grauere ich das will ich.

00:35:15: die sollen sich bei mir melden.

00:35:19: Große Frage!

00:35:21: Du darfst dir was wünschen.

00:35:24: Wer soll sich melden?

00:35:29: Also neben natürlich alles, was wir gerade gesprochen haben.

00:35:34: Dass es bestimmte Strukturen braucht so die will ich gerade außen vor lassen.

00:35:39: weil wir über Haltung und Herz sprechen glaube ich dass wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen die etwas miteinander verfolgen auf einander trifft das meistens genügend Anträge gibt, um ein Projekt nach vorne zu bringen.

00:35:57: Deshalb würde ich mich total freuen wenn Menschen jetzt zuhören die irgendwas mit Musik machen in Rheinland-Pfalz musikwirtschaftlich was machen Projekte im Kopf haben irgendwie Leute da suchen irgendwie also irgendwie was irgendwas so kribbelt da und man sucht aber irgendwie so einen Anschluss dass diese sich gerne melden weil ich das jetzt in diesem Jahr gemerkt habe.

00:36:19: Ich habe ganz viel auch so Einzelgespräche geführt und immer ganz offen gefragt, was so Projekte sind.

00:36:23: Und direkt sehr schnell gemerkt wen ich wiederum matchen kann.

00:36:27: also ich werde jetzt hier gerade gematcht aber wenn ich dann matche kann und wieviel das bringen kann einfach dafür.

00:36:35: Das wäre glaube dass würde ich mir fürs nächste Jahr fürs Musikforum wünschen, dass wir ganz viele kleine Match machen und zusammen weiterarbeiten können.

00:36:44: damit Ja.

00:36:49: Über die Fläche gesehen, in Rheinland-Pfalz an den Orten wo die Personen sind dann vielleicht kleine Projekte starten, die irgendwann größer werden?

00:36:55: Also und sowieso wer eine Musikerin kennt, die Kontakte braucht Lea Jung ist der Name und die weiß dann wo es weitergeht das ist total super.

00:37:04: Marcel was brauchst du umzuwachsen oder um diese Idee noch größer zu machen?

00:37:09: Ich kann vielleicht zwei Beispiele nennen in welche Richtung das gehen kann.

00:37:15: Kooperationspartner Ich habe jetzt mit einem jungen Modellabel in der Kooperation gestartet, die einen Mutmacher T-Shirt kreiert haben.

00:37:25: Ich hab durch.

00:37:27: Marlene ist eine junge tolle großartige Grafikerin, Designerin, die hat dann Smile Emoji kreierte was genauso schräg aussieht wie mein Gesicht und damit haben wir es ein T-shirt kreierten.

00:37:42: Dort geht der Lös dann an einen Mutmacherverein, der in dem Jahr im Jahr ist und sich ganz speziell um Schulen kümmert.

00:37:51: So ein toller Kooperationspartner dieses Modellabel.

00:37:55: Dann bin ich gerade in Gesprächen mit einem Sportverein der gesagt hat hey wir sind interessiert diesen Smile-Emoji aufs Trikot zu drucken und wollen damit Sichtbarkeit für das Thema zeigen.

00:38:10: So, wir wollen auch Teil dieses Mutmacher-Wegs dieser in Anflugszeichen Bewegung sein und positiven Spirit in die Gesellschaft bringen.

00:38:18: Dass man nur so als zwei konkrete Beispiele... Und alle, die sagen sie wollen mehr von dem Thema hören gibt es eben durch Veranstaltungen, durch Buch, durch Workshops genügend Touchpoints.

00:38:33: aber vielleicht sind's auch solche kreativen Wege wie gerade erwähnt habe.

00:38:40: Sehr schön!

00:38:40: Dann kommt die letzte Frage, ist es ein Match?

00:38:44: Ich würde sagen schon.

00:38:45: also wer hättet ihr

00:38:46: mich wiedersehen?

00:38:49: Wir haben ja gerade schon eine Veranstaltung gemacht.

00:38:50: Ja natürlich.

00:38:52: Ich wollte grad sagen holen wir gleich den Terminkalender raus.

00:38:57: ich hab da große Lust das so konkret wie möglich zu machen.

00:39:00: ich glaube dass da viele spannende Geschichten im Musikbereich liegen, weil es genau wie du gesagt hast.

00:39:08: Weil schonmal die Arbeitszeiten und die Arbeitsmodellitäten so an... Da sind wir wieder beim Anderssein!

00:39:15: So anders sind glaube ich gibt's da viele, viele Mutmacher Menschen, die man dort präsentieren könnte.

00:39:21: also ich find das klasse Und gleichzeitig haben wir eben auch schon gemerkt Ich hätte noch so viele Rückfragen gehabt.

00:39:30: Ich glaube, es gibt noch einiges zu besprechen.

00:39:31: Naja, ihr dürft ja jetzt euch auch weiter Fragen stellen.

00:39:34: Wir machen hier nur die Mikrofone aus!

00:39:36: Die Blind Dates gehen immer noch weiter.

00:39:38: Wir sagen herzlichen Dank und wir freuen uns natürlich total, dass wir hier so ein tolles Match zusammenbekommen.

00:39:43: Jetzt muss spannend wird, liebe Leute.

00:39:44: Ihr dürft euch aber gerne vernetzen mit Lea Jung oder Marcel Friedrich.

00:39:48: Ihr könnt auf den Social Media Kanälen natürlich auch die Geschenke anschauen.

00:39:51: Und was kann ich?

00:39:52: Kann man die Platte auch noch kaufen?

00:39:54: Das Buch kann man kaufen, aber die Platte...

00:39:56: Kaufen kann man sie nicht mehr.

00:39:59: Also wenn man Kontakte braucht!

00:40:01: Wir sagen herzlichen Dank und danke auch fürs Zuhören.

00:40:04: Tschüssi.

00:40:05: Danke

00:40:05: schön.

00:40:09: Das war gemischte Tüte.

00:40:11: der Blind Date Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz vernetzt euch gerne mit den Gästen.

00:40:16: folgt dem Insta-Kanal denn da gibt es jede Menge Bonusmaterial für euch.

00:40:20: ihr seht die Geschenkübergabe ihr bekommt einen Einblick hinter die Kulissen und ihr seid immer informiert an die nächste Folge rauskommt.

00:40:27: Wenn ihr euch ganz allgemein für das Thema Innovationen Rheinland-Pfalz interessiert, dann geht gerne auf www.innovationsagentur-rlp.de.

00:40:37: Bleibt offen und neugierig so wie unsere Blind Date Gäste bei gemischte Tüte!

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