Auf ein Blind Date: Alessandra Corti trifft Tim Kleber
Shownotes
Mentale Gesundheit trifft zeitgenössischen Tanz
Auf den ersten Blick haben Alessandra Corti und Tim Kleber wenig gemeinsam. Sie ist Choreografin, Tänzerin und Tanzpädagogin. Er ist Gründer eines Start-ups für mentale Gesundheit. Doch schon nach wenigen Minuten wird klar: Beide beschäftigen sich jeden Tag mit Menschen, Potenzialen und der Frage, was wir brauchen, um langfristig gesund und leistungsfähig zu bleiben.
Eine Folge über Vertrauen, Kommunikation und die Erkenntnis, dass Innovation oft dort entsteht, wo Menschen sich sicher fühlen, ihre Ideen einzubringen.
Themen der Folge:
- Von der Bühne ins Unternehmen: Was Tanz, Choreografie und Ensemblearbeit über Zusammenarbeit, Kommunikation und Führung verraten.
- Mentale Gesundheit als Zukunftsthema: Wie Mentalport Organisationen unterstützt und warum Prävention wichtiger ist als Krisenbewältigung.
- Innovation braucht Vertrauen: Warum psychologische Sicherheit die Grundlage für Kreativität, Leistung und neue Ideen ist.
Jetzt reinhören – eine Folge über Menschen, die aus unterschiedlichen Welten kommen und doch dieselbe Überzeugung teilen: Potenzial entfaltet sich dort, wo Menschen wachsen dürfen.
„Gemischte Tüte RLP“ ist ein Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.
Unsere Gäste: Alessandra Corti, Choreografin und Tänzerin „Choreographie ist eine Gruppenarbeit."
Links:
Tim Kleber, „Wir sehen, dass die Innovationsfähigkeit in einer Organisation maßgeblich von der psychologischen Sicherheit abhängt."
Links:
Feedback, Anregungen? Wir freuen uns, von euch zu hören: podcast@innovationsagentur-rlp.de
Credits:
- Moderation: Daniela Bublitz
- Technik und Bild: Paco Media
- Design: Designstudio Mathilda Mutant
- Illustration: studio ciao
- Redaktion: Silke Philipps-Deters
Abonniert unseren Podcast und entdeckt die großartigen Menschen und Geschichten aus Rheinland-Pfalz. Vernetzt euch mit ihnen, denn Innovation entsteht dort, wo Bekanntes neu gemixt und interpretiert wird.
Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal!
Transkript anzeigen
00:00:05: Ein Blind Date, eine halbe Stunde Zeit und die Frage ist es ein Match?
00:00:10: Das ist Gemischte Tüte.
00:00:12: der Blind Date Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.
00:00:18: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:20: gemischte tüte RheinLand-Pfalz!
00:00:22: Wie immer grüßen wir herzlich aus unserem Podcaststudio.
00:00:25: bei mir sitzt ein neues Blind Date.
00:00:27: Schauen Sie sich an mit großen Augen.
00:00:29: ich darf vorstellen Alessandro Corti und Tim Kleeber herzlichen willkommen
00:00:34: Danke schön.
00:00:35: Danke!
00:00:37: Das Allerwichtigste ist ja für uns immer zu wissen, haben wir es geschafft ein Blind Date zusammenzubekommen.
00:00:41: Kennt ihr euch?
00:00:43: Nein.
00:00:44: Sehr
00:00:44: gut.
00:00:45: Schon mal erstes Ziel erreicht.
00:00:46: Vielleicht Alessandra fängst du mal ganz kurz anzuerzählen was machst Du?
00:00:51: Okay.
00:00:53: Ich bin Alessandra Corti ich bin Italienerin und hier in Mainz bin ich Choreografin beruflich Tänzerin und Tanzpädagogin.
00:01:10: Das ist schon mal so als Stichworte, Tim was machst du?
00:01:13: Ja ich bin Gründer- und Geschäftsführer des Startup-Unternehmens Mentalport GmbH.
00:01:17: Zitzen kann es lautern und genau da übernehmen wir alle Aufgaben rund um mentale Gesundheit in Organisationen.
00:01:23: das ist das was wir den ganzen Tag machen.
00:01:26: Okay,
00:01:26: das sind jetzt mal schon einmal erste Stichworte.
00:01:29: Dann gibt es ja eine zweite Regel beigemischte Tüte rein, falls ihr euch gegenseitig ein Geschenk mitbringt und dass dieses Geschenkt dann das was ihr eben also stichwortartig beschrieben habt, dass das ein bisschen über euch mehr erzählt.
00:01:40: Vielleicht an der Sondermax du mal dein Geschenck übergeben?
00:01:43: Ah yes!
00:01:48: Oh wow... schwer?
00:01:52: Ja Den Formverrat schon ein bisschen, was drin wahrscheinlich ist.
00:01:59: Ich habe dir ein italienisches Wein mitgebracht.
00:02:05: Hat nicht viel eigentlich wie meine berufliche Geschichte zu tun aber hat irgendwie viel mit mir zu tun.
00:02:12: Das auf jeden Fall eine meiner Lieblingsweine.
00:02:15: Ist ein rotes Wein.
00:02:20: Wir sagen corposo so hat den Wort Körper drinnen.
00:02:25: Es ist ein schweres rotes Wein, so gut vor
00:02:30: Winter.".
00:02:31: Du kannst ruhig auspacken?
00:02:32: Ich darf aufpacken!
00:02:34: Das dürfen wir hören.
00:02:35: Das warten wir mal ab bis das Gerasche quasi... dann siehst du es.
00:02:40: für welches Lebensgefühl.
00:02:43: also warum hast du's noch mitgebracht?
00:02:45: was steht da hinter?
00:02:47: wenn?
00:02:47: die Antwort gleich wenn er wenn die Flasche ausgepackt ist Und vielleicht musst du noch sagen, wie der heißt.
00:02:53: Weil bestimmt sind alle interessiert was eine Italienerin für einen Wein empfiehlt.
00:03:00: Obwohl das in Rheinland-Pfalz...
00:03:07: Gut verpackt!
00:03:12: Das ist eine Barbera d'Asti und ein Wein aus Piemonte.
00:03:16: Das ist die Region wo ich komme auch ein Weinregion, so wie hier.
00:03:24: Dies wurde ich sagen mehr so Richtung rote Weine genau.
00:03:29: und ja es wenn du dort geboren bist, bist du irgendwie sehr verbunden mit dem Land und gleichzeitig mit Wein.
00:03:42: Also Weinberge und das ist etwas die... also mindestens in meiner Familie.
00:03:47: okay ich rede jetzt nur für mich aber wir wurden alle sehr früh, sag mal eingeschult oder?
00:03:54: So man lernt
00:03:54: es an einem Wein rangeführt So wie in der Faust.
00:03:58: Ja, aber
00:03:59: man lernt es sehr früh beim Familientreffen rausessen also gute Wein zu erkennen.
00:04:07: Also wird man so schon ein bisschen verwöhnt.
00:04:10: und ja man lernte sehr sehr früh so ach das ist mein Lieblingswein dass man suchte die besondere Cantina wo man den Wein kauft.
00:04:23: und da ist es schon so ein Hobby Auf jeden Fall eine Leidenschaft.
00:04:28: Da schließt sich ja dann, oder automatisch ist die Frage im Raum... Du bist ja nach Mainz irgendwann gekommen?
00:04:34: Kannst du mal sagen warum und was hatte ich hier gehalten?
00:04:39: Was ist auch so gut in dieser Region wo du von Italien
00:04:42: schwärmst?!
00:04:44: Also tatsächlich mein Beruf!
00:04:49: Die Station vor Mainz waren auch in Deutschland.
00:04:56: Ich bin in Mainz, im Jahr zwei Tausend vierzehn gekommen und war ich Tänzerin am Stadtstheater.
00:05:03: Wo ich getanzt habe bis zweitausendundzwanzig.
00:05:10: Und vorher war ich in Oldenburg auch am Stadtsteater engagiert und vorher im Bremen, am Theater in Bremen.
00:05:22: Was findest du so gut hier?
00:05:27: Es ist viele Sachen, deswegen überlege ich gerade.
00:05:30: Aber den Klima, weil ich genau so aus Norden, Bremen Oldenburg, es regnet viel weniger auf jeden Fall die Landschaft finde ich natürlich ügelig viel näher an mir also mag ich lieber als die flache Land Und ich habe auch Glück gehabt.
00:05:55: Ich meine, die Menschen, die ich getroffen haben sind mir sehr nah und bin auch sehr verbunden.
00:06:01: Also würde ich sagen mehr als die Stadt.
00:06:03: nach einer Weile wenn man reist und Stadt wechselt und so... Ich will nicht sagen dass es egal wo du bist aber ich glaube die Menschen werden wichtiger als der Ort.
00:06:18: Tim, was hast du mitgebracht?
00:06:20: Ja also ganz herzlichen Dank erst mal für den Wein.
00:06:22: Das mögen wir als Felser ja besonders ne sehr schöne Geschichte.
00:06:26: Ich habe mitgebracht insbesondere Heucherstepchen.
00:06:31: das ist etwas was für mich sehr wichtig ist gerne einmal rüber reichen Aber auch nicht nur dass vielleicht gleich noch kurz zu den Räucherstäbchen.
00:06:39: ich denke passend zur Jahreszeit sind klassische felser Plätzchen die werden Kasselordern fliegen zu sagen Ganz praktisch und passend.
00:06:49: Und dachte ich, können wir nichts mit falsch machen?
00:06:52: Insbesondere die Räucherstäbchen ist natürlich auch etwas, was so einen bewussten achtsamen Moment auch immer ermöglicht.
00:06:58: im Patschuli-Geruch.
00:07:01: Ich persönlich so bevorzuge oder wenn mich jemand fragt, würde ich die empfehlen.
00:07:05: Insofern genau ist das auch etwas was rein thematisch uns hilft gerade in dunklen Jahreszeiten, wenn sag' ich noch eher so vielleicht eine depressive Episode ansteht oder wenn wir in Ängste aufkommen.
00:07:17: ja da zeigt auch Patschouli immer wieder ne gute Wirkung und ne gute Indikation!
00:07:22: Insoferen mag ich auch den Geruch sehr gerne und denke es ist wichtig auch eventuell zu sehr schnell ist dass wir auch im Alltag dann immer wieder auch achte Momente mit einbauen oder insofern eine Packung Räucherstäbchen.
00:07:34: Vielen Dank!
00:07:35: Als im Hohlfühlementale Gesundheit kannst du mal ein bisschen von deinem Unternehmen erzählen, was macht ihr?
00:07:42: Ja, natürlich sehr gerne.
00:07:43: Also Metalport im Endeffekt übernimmt für Organisationen das Thema mentale Gesundheit.
00:07:47: Das heißt wir übernehmen alle Aufgaben die anfallen.
00:07:50: Das fängt bei allem an was auch gesetzlich verpflichtend ist und halt wirklich viel mehr wert stiftet.
00:07:55: Das heisst die psychische Gefährdungsbeurteilung ist etwas was wir umsetzen.
00:07:59: Die bringt Erik viele Schwierigkeiten mit sich wo es darum geht zu erfassen Wie ist denn eigentlich die Arbeitsplatzgesundheit im Endeffekt gestellt?
00:08:06: Das heißt, welche Faktoren gibt es, die eine mögliche oder potenzielle vielleicht auch nur Gefährdung sind für die psychische Gesundheit.
00:08:12: Die erfassen wir und da implementieren wir passende Arbeitsschutzmaßnahmen zu auf allen Ebenen Begleiten mit der beiden mit individuellen Maßnahmen und aber auch mit einem Coaching Ansatz, dann auch eine eigene Coaching App dazu.
00:08:25: Und auch eine große Anzahl an menschlichen Coaches die da nahtlos mit eingebunden sind und begleiten auch Führungskräfte damit weiter und das Unternehmen generell mit weiteren Assessments und weiteren Analysen und Insights.
00:08:37: Und genau stellen wir alle Mittel und Tools zur Verfügung, die wir brauchen um wirklich das Thema Matter Waving in den Arbeitsplatz zu bringen und hier tatsächlich einen wirklichen Mehrwert zu bringen.
00:08:48: Also nicht nur irgendwie well-beingwashing zu machen, sodass wir sagen wie haben was gemacht sondern dass wir wirklich auch ja die Messgrundlage haben das wir sehen.
00:08:54: Was ist denn eigentlich unser Impact?
00:08:56: Das ist uns ganz ganz wichtig, dass wir das aber immer zurück spielen auf den Business Case des Unternehmens und von daher genau ist das grundsätzlich das was wir tun mit unserer Infrastruktur.
00:09:07: Digitale oder überhaupt das Thema?
00:09:09: Oder beides zusammen?
00:09:12: Ja, schöne Vorlagen.
00:09:13: Natürlich an so ein Stück weit kommt die Innovation aus der technischen Anonymität.
00:09:18: Das ist extrem komplex tatsächlich.
00:09:19: Das meint dass wir auch tatsächlich technisch nicht rückverfolgbar sind.
00:09:23: Das heißt jeder Person kann sich wirklich frei öffnen.
00:09:25: Das is einer der größten Erfolgsfaktoren.
00:09:28: Darüber hinaus geht es natürlich noch über die Individualisierung im Coaching hinaus.
00:09:32: Das heißt, wir sind eigentlich in erster Linie ein KI-Unternehmen.
00:09:36: Wir haben hier sehr viele KI-Applikationen, die wir auch selbst entwickeln und insofern können wir hier auch die Arbeit eines menschlichen Coaches replizieren.
00:09:45: das hilft uns sehr auf Menschen zu erreichen, die vielleicht nicht offen sind mit einem Mensch oder einer anderen Person über ihre Gefühle zu sprechen.
00:09:54: Und im Endeffekt ja auch die Prozessinnovation in der GPU-Psyche, wie wir sie umsetzen.
00:09:57: Wie wir die auch wirklich zugänglich machen.
00:10:00: Das heißt da sind bei uns nur ca.
00:10:01: fünfzehn Minuten mit indikierte Arbeitssituationenalyse.
00:10:04: Das heisst also eine Fragebogen und ein Workshop.
00:10:07: Und das Ganze integriert in einem Tool.
00:10:11: D.h.,
00:10:11: die gesamte Infrastruktur für sich vorne anfängt mit dem Assessment und hinten hinaus weiter geht es mit den intensiven Datenanalysen, die da passieren wo verschiedene Modelle mit rein spielen.
00:10:22: Da hängt sehr viel dran und auch schon lange Arbeit.
00:10:27: Welche Bedeutung spielt mentale Gesundheit für eine Tänzerin?
00:10:31: Ist es der Körper, also wer bringt die Performance?
00:10:36: Das hat eine sehr große Bedeutetung.
00:10:38: Es ist sehr spannend zu hören.
00:10:42: Auch in den letzten Jahren ist das ein zugestiegender Thema zum Beispiel in einer Kompanie, wie wo ich gearbeitet habe aber auch im Theater.
00:10:55: Aber auch in die Education.
00:10:58: so ich unterrichtige eine Hochschule und da ist auch sehr viel Aufmerksamkeit an die mentale Gesundheit der Studenten Studentinnen.
00:11:10: Und man isst sehr Wie kann man sagen ist man sehr vernetzt und gut vorbereitet, wo was ist?
00:11:21: zum Beispiel Physiotherapie, Ärzte, Rehabilitationzentrum oder Osteopathen.
00:11:30: Aber selten weiß man genau wohin sollte ich mich jetzt wenn um jemand zu finden der uns auch psychologisch Unterstützung gibt außer die ganz traditionelle, man sucht ein Psychologe und der Beut.
00:11:49: Und man hofft auf einen Platz.
00:11:54: Aber ja ich merke auch es ist immer noch ein Thema von okay wie reagieren wir das?
00:12:03: Der Problem ist da, ist groß aber die Ressource, die Leute sind noch nicht bereit zu reagieren.
00:12:11: Und deswegen eher interessiert mich sehr, ich möchte gerne wissen ob ich richtig verstanden habe.
00:12:18: Was du entwickelst ist es etwas die ... also der Schritt vor so die Leute zu treffen oder du triffst auch die Menschen?
00:12:30: Also du hast wirklich einen Kontakt mit den Leuten Servis, also quasi
00:12:37: ein Revenzontool und eine Bearbeitung.
00:12:41: Also wenn dann es zu Krise gekommen ist, seid ihr denn auch da?
00:12:47: Ja genau das ist so.
00:12:49: Das heißt wir fangen natürlich an mit der Prävention sind aber auch die Unterstützung braucht, ja.
00:12:56: Und das ganze möglichst zentrickschwellig wenn es eben schon zu einer Problemstellung gekommen ist.
00:13:02: Das heißt wir stellen da eigentlich den kompletten Kreislauf dar bis zum Thema, bis es eben klinisch relevant wird.
00:13:09: Das heisst Menterport sei nicht medizinisches Produkt also kein Medizinprodukt.
00:13:14: Ansonsten dürften wir nicht wirklich anonym sein, d.h.
00:13:16: dann muss man auch immer wissen wer ist denn eigentlich der Patient?
00:13:18: Wenn ein Medizin-Produkt und eine medizinische Indikation hat in der Behandlung.
00:13:22: Das heißt, wir machen da genau einen Cut und prüfen das auch parallel mit einem weiteren Algorithmus der dahinter liegt.
00:13:30: Und wenn es dann zur klinischen Relevanz kommt, mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit leiten wird auch die Schritte ein zu vernetzen weiter zu gehen in den nächsten Schritten.
00:13:38: Da haben wir auch einen eigenen Therapeuten-Pool.
00:13:40: Man könnte auch ein bisschen schneller vielleicht als sich selbst auf die Suche macht um die psychotherapeutische Behandlung mit hinein helfen.
00:13:49: aber grundsätzlich sind wir ein preventives.
00:13:51: Produkt, genau.
00:13:52: Das heißt das was wir an Begleitung tun ist eben Coaching aber auch Psychologische Beratung und das heißt eben Hilfe zur eigenen Zielereichung oder eben Hilfe in wirklichen Problemsituationen, aber eben nicht medizinisch.
00:14:07: Und das, was Alessandra eben beschrieben hat, fand ich ganz schön.
00:14:09: dieses ... Wir wissen, was wir am Körper tun müssen.
00:14:14: Oder wie wir intervenieren müssen wenn irgendwie Arm gebrochen, sag' ich jetzt mal?
00:14:20: Aber dieses Ich weiß eigentlich nicht oder wer?
00:14:22: Ich weiß nicht, was ich tun muss bei mentaler Gesundheit.
00:14:27: Wie siehst du das, wenn du auf Unternehmen schaust und gleich anschließend auch die Frage Was hat das wirklich mit Wirtschaft zu tun?
00:14:35: Du musst wahrscheinlich ja oft was sind die Zahlen, wenn dann Menschen lange erkrankt sind?
00:14:41: Ja also im Endeffekt ist es tatsächlich so wir gehen sehr schnell auch zum Arzt.
00:14:46: Wenn wir merken es tut irgendwo weh aber wenn das wirklich sage ich mal ja eine psychische Problemstellung ist dann haben wir da eine sehr große Reaktanz insgesamt recht hoch ist.
00:14:56: Also das heißt wir sehen, dass bei jüngeren Menschen natürlich das Problemverstättungshoch ist.
00:14:59: Gleichzeitig sind wir auch immer wieder zu einer Erscheinung, dass viele gar nicht sich trauen Hilfe zu suchen weil sie Angst zum einen vor Stigmatisierung aber auch von Nachteilen in der Zukunft haben.
00:15:09: Zum Beispiel ja es ist ein Thema auf jeden Fall wenn wir uns therapeutische Behandlungen suchen dass wir das künftig immer wieder angeben müssen, dass es in der Krankenakte steht und dass es fleischer beruflich Nachteile haben kann unter bestimmten Umständen.
00:15:21: Das merken wir schon.
00:15:22: Und deswegen ist auch für Osen Riesen Anspruch, dass wir diese Anonymität eben gewährleisten können.
00:15:27: Dass wir anonym schnell niedrigschwellige Hilfe erhalten können wenn's dann eben soweit isst.
00:15:31: Das ist so mit der größte Motivation gewesen, dass Wir wirklich metale Gesundheit in den Alltag hineinbringen.
00:15:37: Insofern ist es auch eben genau das Ziel hier die diese Prävalenz da eben auszunutzen.
00:15:45: Gleichzeitig für Organisationen ist es wirklich ein wirtschaftliches Thema und das ist der wichtige Punkt, dass wir tatsächlich verstehen sollten als Organisation was die wirtschaftlichen Auswirkungen sind.
00:15:55: Wir sind im Moment bei neuntausend Euro, die wir verlieren, branchenübergreifend in Deutschland pro Mitarbeiter und zwar jährlich wenn wir nichts tun.
00:16:03: Das ist sozusagen der blinde, der unsichtbare Verlust, der nicht im Jahresabschluss steht.
00:16:09: Das heißt, da muss man eben ganz genau hingucken und das ist eben der wichtige Punkt auf den wir, auf den ich mir aufmerksam mache.
00:16:14: Ja die Kosten, die wir verlieren vornehmend nicht durch das Thema Absentismus, also ich bin weg von der Arbeit aber auch das Thema Präsentismus hat ein zweieinhalb bis dreifach so große Auswirkungen wie eben also weg zu sein.
00:16:26: Das heißt nicht wirklich fit zu sein bei der Arbeit, aber trotzdem präsent.
00:16:31: Das ist tatsächlich mit der größte Produktivitätskiller und Performance Killer und zieht doch weitere Kreise noch mit hinein.
00:16:39: Aber um uns kurz zu machen, ist der dritte große Faktor auf das Stichwort Fluktuation und gibt es noch ein paar weitere Faktoren dahinter.
00:16:45: Und all die zusammen führen wirklich zum großen wirtschaftlichen Verlust.
00:16:48: Das heißt für uns ist der wichtigste Punkt dass wir tatsächlich den Business Case für die Organisation klarmachen von Tag eins an mitdenken weil darum, dass wir es strategisch implementieren wollen.
00:16:58: Wenn die Organisationsführung da nicht versteht okay das ist ein strategisches Thema was uns sehr viel an Ressourcen und an Geld auch kostet dann ist etwas was wie häufig sehen, dass irgendetwas eingeführt wird ja eine Art Stresskurs oder ein einmaliger Stressworkshop.
00:17:12: und dann nägten wir das Thema fertig und haben mal etwas gemacht, was wir immer well-being in Washington nennen und am Ende keinen Impact hat.
00:17:19: Das ist im Endeffekt der wichtigste Punkt auf den wir eingehen.
00:17:23: Ist eigentlich schon mal vorgespricht, der ist schon gehabt.
00:17:25: Metall gesundheitaktuell.
00:17:27: Der drittäufigste Grund warum wir ja Ausfälle haben dabei aber am Schnitt knapp sechsund dreißig Tage Ausfall pro Person und das heißt es ist der längste Ausfall über alle Krankheitsbilder hinweg und das heisst Es ist der größte unsichtbare Kostenfaktor in Organisationen.
00:17:47: Wenn du die kurze Geschichte bisher von Alessandra gehörte hast was interessiert dich?
00:17:53: Ja, absolut finde ich das sehr faszinierend.
00:17:56: Ich war auch schon ein paar Mal im Stadstier dann Mainz zu Gast da weiß ich jetzt nicht so ein paar Jahre her ob wir uns da mal gesehen haben aber mich natürlich interessiert ganz besonders wie es dazu kam überhaupt noch nach Mainz zukommen oder generell wo vielleicht die Leidenschaft darin fußt eben dieses Engagement einzugehen.
00:18:17: Ja, das hat so angefangen als ich ein Kind war.
00:18:21: Also es hat angefangen wirklich mit Ausbildung wie viele Mädchen anfangen mit Ballett und bei mir hat es weitergegangen in die Jahren und habe meine Ausbildung in Italien fertig bekommen und in Torino und Milano.
00:18:42: So Torino Ballett orientiert und dann habe ich gewechselt in Milano mehr in eine zeitgenossische, mehr vielleicht auch theatralische Richtung.
00:18:56: Und nach meinem Diplom im Milano habe ich eine Choreografin kennengelernt aus Deutschland, Susanne Linke, eine sehr berühmte deutsche Choreografin und Performerin.
00:19:13: Und sie hat mir erzählt, ich kenne einen Chorograf im Bremen.
00:19:22: Er sucht gerade Tänzer und ich denke du solltest da hingehen und dich vorstellen so ein Vortanz oder Audition zu machen.
00:19:32: Und in der Momente, ich war so ein bisschen, ähm ja eigentlich habe ich keinen Bock mehr mit tanzen.
00:19:38: Möchte gerne mehr so Richtung Schauspiel gehen.
00:19:42: Okay gut und ich hatte meinen Freund in Milano also alle lief es sehr gut und gemütlich und dann dachte ich so okay aber... Ich gehe dahin.
00:19:52: das war die eine Fortanz der Audition war in Düsseldorf im Tanzhaus und sofort ans gemacht.
00:20:01: Und dann, da man geht nach Hause, man bekommt die Antwort nie direkt danach normalerweise.
00:20:08: Man ist nach Hause und dachte, es klappt sowieso nicht!
00:20:10: Das ist sowieso so remote, oder?
00:20:13: Die Idee und so... Und dann kam tatsächlich den Anruf und die Einladung.
00:20:20: Am Anfang mein Vertrag in Bremen war für acht Monate, glaube ich.
00:20:25: Also seitdem bin ich hier und ich bin von einem ein Engagement zu den anderen gegangen.
00:20:34: Das ist die genauso, immer ein bisschen mit dieser Sensucht von Italien so dass man glaubt nicht das man so früh... Ich war erst mal so hier gekommen und man denkt okay ich bleib hier ein paar Jahren aber Ich fahre mal zurück.
00:20:56: Na ganz klar!
00:20:58: Und dann irgendwann man merkt, nee weil auch ganz stark in Italien wurde ich diese Job an diesem Niveau mit dieser Kondition nicht machen können muss man auch sagen also dass die Theaterstruktur so wie hier in Deutschland gibt.
00:21:18: es ist sehr selten Und natürlich, es gibt immer Promkons.
00:21:24: Aber es ist sehr stabil und es ist ein Job!
00:21:27: Du kannst damit leben.
00:21:29: Du kannst dein Leben machen.
00:21:31: Du kannst in dich selbst investieren du kannst wachsen.
00:21:35: Es sind so alle Sachen die wahrscheinlich für viele ganz normal sind.
00:21:40: Für viele Jobs und Branche.
00:21:42: aber als Italienerin in Italie, als Tänzerin oder Choreografin... ...es ist nicht so einfach ein großer Kampf, um auch wirklich so die Leute zu überzeugen.
00:21:54: That's my job!
00:21:55: Das ist was ich mache, das ist kein Hobby oder so.
00:21:58: und ja deswegen dann man will Gespräche nicht mehr führen.
00:22:05: Ich will mich nicht mehr rechtfertigen oder erklären, deswegen man bleibt auch wo eigentlich alles in Ordnung ist und wo ich eigentlich in Ruhe arbeiten kann und genau weiter wachsen kann.
00:22:18: und tatsächlich hier war die Möglichkeit.
00:22:22: und warum meins?
00:22:26: Weil ich als in Oldenburg war da habe sechs, sechseinhalb Jahre getanzt.
00:22:34: Und da wir oft im Theater passierte der Generalintendant hat... Also er bleibt so auf Verträgen fünf oder sechs Jahren in die Richtung und irgendwann gehen die Intendanten weg und bringen alle künstlerische Verträge sind erst mal wieder offen.
00:23:00: So entweder gehst du mit dem neuen Tendant in den neue Theater oder du kannst dich ein neues Job suchen.
00:23:08: Ja, also das ist nur für die künstlerischen Verträge so Tänzer, Schauspieler, Sänger, Dramaturgen genau.
00:23:18: Also sind die Leute, die eigentlich verbunden sind mit einem einen Tendanten und ihre oder seine Visionen Und wir haben so den Glück gehabt damals in Oldenburg, dass der Intendant Markus Müller ist auch heuchtiger Intendante hier in Mainz uns gefragt hat.
00:23:38: Die ganze Kompanie hat uns eingeladen und wir hatten die freie Wahl zu sagen ja komme ich oder Geh ich woanders, das ist ein Riesenluxus und so.
00:23:47: Das war wirklich toll dass wir auch alle als Kompanie eingeladen wurden.
00:23:53: Es war richtig eine Assisi sehr richtig angefühlt und dann wirklich meistens von uns sind hier gekommen und ja sind wir wirklich so gewandert vom Norden nach Süden und sind wie hier in Mainz gelandet.
00:24:13: Hier ist auch meine zweite Tochter geboren, meine erste Tochter ist im Bremen geboren.
00:24:17: Meine zweite hier in Mainz und auch wenn ich jetzt freiberufliche Choreografin und Tänzerin bin bleibe ich trotzdem in Mainze und genau von hier reise ich.
00:24:32: Ich hätte auf jeden Fall noch ein paar Anschlussragen aber Das weiß schon so ein bisschen, wie wird man Tänzerin?
00:24:38: Und bei dir habe ich eben auch gerade noch mal gedacht.
00:24:40: Ah, wie!
00:24:41: So hast du ja Maschinenbau erst studiert.
00:24:43: Dann noch Psychologie.
00:24:44: Wie kommt man auf so eine Idee, solche Firma zu gründen die sehr viel damit zu tun, genauso wie bei dir mit Tanzleidenschaft und Überzeugung dass ich fest überzeugt bin das mentale Gesundheit in den Fokus rücken sollte.
00:25:00: Ja, ich glaube auch Leitenschaft ist hier das Stichwort.
00:25:03: Tatsächlich war es der Weg sehr steinig und wenn da keine Leidenschaft dahinter wäre würde man etwas anderes tun vermutlich.
00:25:10: Also im Endeffekt beginnt meine Geschichte schon mit knapp dreizehn vierzehnt.
00:25:13: Da habe ich mit Persönlichkeitsentwicklung durch eigene Probleme angefangen.
00:25:18: Ich war äußerst ambitioniert als Fußballer aber ging nicht so wirklich umzusetzen in die Praxis.
00:25:24: Das heißt, dass was wirklich mental schwach war habe ich daran gemerkt.
00:25:29: was tun.
00:25:30: Und insofern kam ich schon dazu, und so hat sich dann recht schnell durch die Persönlichkeitsentwicklung da meine Faszination für die menschliche Psyche entwickelt.
00:25:37: Gleichzeitig war es schon immer technisch fasziniert und insoferen habe ich zunächst mal den technischen Weg bei der Bundeswehr als Ingenieur gewählt.
00:25:43: Ich hab dann recht schnelle, das war schon im dritten Machinebaussemester, was ja an du alles studieren ist beim Bundeswehr dann noch angefangen Wirtschaftspsychologie zu studieren einfach weil ich sehr schnell wusste dass ich eher am Herzen Niemand bin, der etwas aufbauen möchte und das Ganze in meinem Herzensthema.
00:26:01: Und insofern war auch der Kompromiss Wirtschaftspsychologie einfach um den BWL Background als Unternehmer dann damit mit reinzubekommen.
00:26:07: was soweit sehr gut geklappt hat bis hierhin und insoferen war eigentlich die Idee dafür.
00:26:13: Wir rechnen am Anfang des Studiums, wo ich selbst in einer depressiven Visode gemerkt habe, okay hier fahren ja wirklich ungefähr sechzig Prozent aus dem Studium.
00:26:20: Die allermeisten nicht weil sie vielleicht gar nicht die Fähigkeiten hätten sondern weil sie mit der Belastung nicht klarkommen.
00:26:25: und insofern war klar, als ich geguckt hab was könnte ich denn jetzt eigentlich selbst nutzen wenn ich nicht vielleicht schon sehr viele Tools jetzt zufällig, weil meine Geschichte eben so war schon an der Hand hätte.
00:26:34: Da hätte es gar nichts gegeben.
00:26:35: Insofern waren wir klar, wir müssen etwas tun.
00:26:37: Metallegesundert ist nicht alltagstauglich Und das war die Idee von Tag eins.
00:26:41: Das ist immer noch die Vision, am Anfang war die Vision eher das für Individual-Personen zu machen.
00:26:46: Also für Einzelpersonen.
00:26:47: mittlerweile also sehr langgeschont haben wir das ganze Thema dahingeschwenkt wobei noch eine größere Auswirkung haben können und zwar auf organisationaler Ebene und insofern hat es angefangen damit.
00:26:57: Super spannend für euch habe ich gedacht ah weil du angefangen hast mit dem als Fußballer warst Ein Stück quasi auf mentaler Ebene, also dass du gar nicht die körperlichen Fähigkeiten sondern eher die Mentalen meintest und das fühlt mich ja wieder zu.
00:27:11: Tänzer sind auch Sportler.
00:27:13: Und man denkt, das ist dann auch nicht nur die Körperarbeit, sondern die Züge.
00:27:18: was würdest du sagen wenn du oft wieder rum auf Unternehmen und auf Sportler und Sportlerin schaust wie viel Anteil hat das am Erfolg?
00:27:26: jetzt mal unabhängig von psychischen Erkrankungen aber dieses komme ich in Depressive Episode bin ich dann schon in der Krankheitsebene?
00:27:37: Ja, hängt ein bisschen von der Ausbildung ab.
00:27:39: Also wie viel ... Was würdest du sagen, was würde man unabhängig von einer Erkrankung noch möglich sein wenn wir diese Tools die du kennst anwenden?
00:27:48: oder vielleicht auch bezogene auf alles andere?
00:27:50: und das wäre nämlich die Frage, die ich wohl noch im Kopf hatte mit Dann bist du Choreografin Und dann hast du ja die Menschen vor dir stehen, die du inspirieren musst bringen muss, deine Ideen umzusetzen.
00:28:01: Was ist der Körper und was ist der Geist quasi?
00:28:05: Also vielleicht erst mal eine Dichtfrage.
00:28:06: Was steckt da drin an Potenzial?
00:28:10: maximales Potenzial abzurufen muss natürlich alles im Einklang sein.
00:28:14: Deswegen ist auch die allgemeine Gesundheitsdefinition nach der WHO eben, dass es die körperliche und geistige aber auch das soziale Wohlergehen umfasst.
00:28:21: Das heißt, es ist wirklich etwas was in Valor sein muss oder sollte tatsächlich um auch wirklich das Maximum an Potenziale abzurufen.
00:28:30: Bei deiner Geschichte beispielsweise stelle ich mir es auch wirklich belastend vor da vielleicht nicht immer vorplanen zu können, weil wir vielleicht nur acht Minuten Vertrag haben.
00:28:38: Das ist ja sicherlich auch etwas was als Belastung immer noch im Hinterkopf ist und natürlich mit verarbeitet werden muss.
00:28:44: Wir brauchen natürlich auch Coping Strategien Und insofern ist tatsächlich die Psyche immer das Fundament für alles, was wir körperlich auch leisten.
00:28:52: Wir haben auch Profisportler mit denen wir zusammenarbeiten oder auch die zum Teil bei uns investiert sind und da merkt man natürlich auch ... Die psychische Gesundheit ist ja das Rückgrat und wir merken natürlich auch, was sie selbst gesehen haben in ihren Karrieren oder was ich vielleicht auch referenzieren kann aus meiner sportlichen Karriere, die nicht professionell war.
00:29:09: Aber im Endeffekt, was passiert wenn eben die Psyche nicht in Balance ist?
00:29:15: Dann ist das, was körperlich bei rumkommt, auch nicht im Balance.
00:29:18: Es führt vielleicht dazu, dass wir teilweise irgendwie funktionieren, dann aber auch nicht nachhaltig und irgendwann kommt dann ein Loch entsprechend.
00:29:24: Das heißt, wenn wir nicht in Balors sind, kommt irgendwann auf jeden Fall die Quittung!
00:29:29: Und an dich hatte ich ja schon so adressiert, dieser Switch von Tänzerin zu Koegrafen.
00:29:35: Kannst du davon nochmal erzählen?
00:29:37: Ich hab mich wie gesagt auch wirklich gefragt.
00:29:38: dann hast du diese Vision im Kopf und dann sind ja die Tänze und Tänzeren was sind sie denn für Dich?
00:29:44: also die müssen ja irgendwie's umsetzen und sind dann Instrumente.
00:29:49: Ich weiß nicht, Instrumerte finde ich nämlich eigentlich kein schönes Wort!
00:29:52: Was sind die dann für Deine
00:29:54: Vision?!
00:29:56: ...kollaboriere sehr gerne mit Tänzer, auf jeden Fall.
00:30:00: Und ich als... Ich auch Tänzerin war oder jetzt passiert weniger aber wenn ich in den Rollen bin mache es sehr gerne mich selbst auch zu sehen als ...mit wirkende Kollaborateur.
00:30:17: und so sagt man Auf jeden Fall Wenn man Tanz studiert erlebt.
00:30:28: Es ist ganz klar, das wird immer so promoviert als es gibt ein Genie der D-Korografen und das ist... Aber eigentlich ist sein Gruppenarbeit, es ist eine wahnsinnige Teamarbeit!
00:30:45: Und das sind die Tänzer, Korograf, Assistenten, Dramaturgen ... Programmers, das ist wirklich nicht ein Mensch.
00:31:05: Also ich aus Choreografing bringe eine Idee, ich initiiere einen Prozess und dann rolle ich mit alle anderen.
00:31:16: Ich vorbereite mich am besten wie ich kann um den guten Anfang zu geben an alle.
00:31:23: Aber dann erwarte ich auch, dass die Tänzer, die Schauspieler mit wem ich arbeite mir etwas zurückgeben oder beziehungsweise an das Stuck etwas zurück geben.
00:31:34: So man arbeitet alle rum um ein Ziel so... Ich habe nur eine Rolle in diesem Prozess.
00:31:44: Das finde ich absolut.
00:31:48: und zurück zu unserem Thema zu gehen, aber stimmt das?
00:31:50: Aber ich tatsächlich die Position oft zum Beobachten wie die Stimmung ist und die ganze so wenn wir zurück an Psychologie kommen wirklich so weil wir mit wahnsinnige viel Emotionen und jeden Tag stundenlang arbeiten.
00:32:09: Es geht nur um Emotion, um Körper, um Nähen,
00:32:13: um
00:32:14: uns selbst vor dem Spiegel zu setzen.
00:32:16: aber vor viele Augen deine eigene Augen muss man schon gucken dass alles gesund bleibt.
00:32:27: In der Sinne, also gesund in der Körper aber auch in der Psyche absolut weil kann sehr schnell auch kippen und dann wollen wir auch nicht.
00:32:36: das haben wir lange erlebt besonders im Tanz im Theater Machspiele also ganz grausame Sachen die wir wirklich jetzt eine große Aufmessankheit haben versuchen die Wirklichkeit zu verhindern.
00:32:50: Auch dank Psychologen, Coacher die wirklich so die Kommunikation auch sehr offen ist.
00:32:58: Die Kommunikations zwischen die Gruppe, die Teilnehmer und die Leading Figuren.
00:33:03: So der Direktor, Choreografen.
00:33:09: Ich als persönliche Erfahrung habe ich gemacht dass wirklich wenn ein Coach so reingekommen ist in die Kompanie ab dem Moment viele Sachen sind viel smoother gelaufen.
00:33:24: Wir haben angefangen zu lernen, wie man kommuniziert ohne große Dramas.
00:33:29: und ja es war wirklich...
00:33:33: Siehren ohne Drama ist ganz schön!
00:33:35: Ja das ist sehr wichtig.
00:33:38: und ja wie du sagst wird man effizienter auch und das ist nicht so viel Energie die man weggibt für Diskussionen, Ärger sich ununverstanden fühlen, sie unungesehen sein.
00:33:54: und es ist unglaublich wichtig das zu lernen.
00:34:01: Und ich als Choreografin freue mich wenn ich Tänzer oder Schauspieler haben, die diese Fähigkeiten haben.
00:34:08: Super Welcome!
00:34:09: Weil das hilft mir, hilft die Gruppe.
00:34:13: Die sind wichtige Fähigkeiten, die schon in der Ausbildung eigentlich lernen sollte.
00:34:18: So Kommunikation, Self-Care...
00:34:23: Was hast du gedacht, wenn du das so hörst?
00:34:26: Ja es ist ein wunderbares Beispiel wie eben Gesundheit, psychische Gesundheit in Organisationen ja umgesetzt werden kann.
00:34:33: Das ist das was wir immer sehen, so läuft es prinzipiell bei immer.
00:34:37: Das heißt an der Arbeitspsychologie wissen wir es ist besonders wichtig dass wir diese Klarheit schaffen.
00:34:41: Das hast du jetzt im Beispiel der Kommunikation genannt aber auch die Rollen, das hast du teilweise auch mit schwingen lassen, dass die Rollenklarheit gegeben Vielleicht auch darüber hinaus, Intendant.
00:34:51: die einzelnen Tänzer in ihrer Rolle brauchen die Klarheit für sich.
00:34:55: Was die einzelne Erwartungen sind und was die Rollen sind.
00:34:57: Und das können wir über alle Branchen hinweg tatsächlich in den Arbeitsalltag mit reinbringen.
00:35:01: Das ist etwas, was sie immer versuchen natürlich zu schaffen.
00:35:04: Und es zeigt natürlich auch wie der Coaching ansatziert, sehr niedrigschwellig seine Wirkung entfaltet.
00:35:10: Mit ihm genau den Ziel zu schaffen, Klarheit vor allem in allen Ebenen.
00:35:16: Ja, sehen wir.
00:35:17: Mentale Gesundheit in Organisationen ist tatsächlich überall mit der gleichen Psychologie versehen.
00:35:23: Das ist ja ein Innovations-Podcast.
00:35:26: Welche Rolle spielt dein Thema Tim für Innovation?
00:35:31: entstehen von Innovation und Unternehmen?
00:35:35: Also das spielt eine sehr große Rolle.
00:35:39: Und zwar wenn wir sehen was die Auswirkungen sind von dem was wir bieten dann können wir das natürlich auf verschiedenen Ebenen und anhand verschiedener Parameter quantifizieren.
00:35:47: Natürlich Dinge wie Absentismus, Grundverzeugungskosten, Reduktion aber um nicht alle aufzuzählen.
00:35:54: ein wichtiger Faktor ist die psychologische Sicherheit.
00:35:57: Das ist sozusagen dass von den einzelnen Personen empfundene Risiko was sich zwischenmenschlich eingehen kann.
00:36:05: fühle ich mich bereit, beispielsweise eine Idee im Raum in einem Meeting zu äußern oder eben nicht.
00:36:10: Ja ist es für mich ein gewahrgenommenes Risiko das zu tun dass ich Nachteile habe dann hätten wir keine Sicherheit.
00:36:15: aber am Endeffekt ist es das Ziel natürlich psychologische Sicherheit zu erreichen und wir sehen dass die Innovationsfähigkeit in einer Organisation maßgeblich und zwar zur höchsten Maße von der Psychologischen Sicherheit in der Organisation abhängt, die wir eben auch genau durch die genannte Klarheit beispielsweise schaffen können durch eine klare Kommunikation und auch von durch das Thema Wertschätzung.
00:36:37: Das sehen wir beispielsweise, dass bekannteste Projekt ist, das Google Aristotle Project, die im Endeffekt untersucht haben.
00:36:44: was führt denn dazu?
00:36:45: Dass Teams erfolgreicher sind und das Thema psychologische Sicherheit ist hier eines der fünf maßgeblichen Faktoren die eben auch genau die Innovationsfähigkeit eines Teams bedingt, das heißt insofern.
00:36:55: Auch hier wiederum ist eben die Psychologie dahinter, die Balance, die psychische Gesundheit – auch das Fundament für die zukünftige Wertschöpfung und die gesamte Organisation in ihrem Potenzial.
00:37:09: Das sehen wir auch wiederum, vielleicht als abschließende Statistik das McKinsey gefunden hat, dass gesunde Organisationen eine Organisation die zum Beispiel psychische Sicherheit bieten kann.
00:37:20: Eine ungesunde Organisation mit dreifacher Wahrscheinlichkeit übertrifft in allen relevanten Business Outcomes also auch in der Innovationsfähigkeit.
00:37:27: um ein Beispiel für die Betriebswerte zu machen einer gesunden Organisation und vielleicht eine ungesunden Organisation hat bereits innerhalb von zwölf Monaten ganze achtzehn Prozent Steigerungen im Betriebsergebnis zu vermelden.
00:37:39: Also das heißt, ein achtzehnt höheren EBITDA können gesunde Organisationen schon erreichen.
00:37:45: und was ist deiner Erfahrung?
00:37:46: Wo stehen wir in Deutschland?
00:37:48: wie gut sind wir denn in psychologischer Sicherheit geben?
00:37:52: Fähreweise haben wir sicherlich noch Verbesserungsbedarf.
00:37:55: Das heißt ja da sind wir sicher nicht nur am Anfang der Entwicklung gesehen dass sich etwas tut.
00:37:59: es tut sich sicherlich für meinen Geschmack noch wesentlich zu langsam Aber es gibt sicherlich Verweisungsbedarf.
00:38:05: Ja, das merken wir deutlich!
00:38:07: Und letzte Trager an dich, alles andere.
00:38:10: Wenn wir über Innovationspotenzial oder Innovationskraft sprechen, dann steht ja manchmal Kunst und Theater so neben Wirtschaft.
00:38:19: Du hast zwar gesagt, wir haben hier sehr gute Strukturen in Deutschland aber es ist so... das macht man nach der Arbeit irgendwie und vielleicht auch gar nicht.
00:38:27: Was würdest du sagen?
00:38:28: Was steckt in dem was ihr tut, was du tust
00:38:33: um
00:38:34: Menschen innovativ werden zu lassen, sein zu lassen Kraft zu geben.
00:38:42: Sehr gute Frage!
00:38:44: So sehr spontan aus der Bauch würde ich sagen
00:38:51: die
00:38:51: Kunst ist da um dem Gehirn wach zu behalten und einen Zustand zu geben damit die Leute dann das machen können was sie machen sollten.
00:39:06: Ich glaube nicht dass Kunst per se ist ein Motor oder ein ... ich glaube nicht, dass das Kunst per sé eine Innovation startet.
00:39:24: Ich glaube, Kunst ist da um eine Reflexion und ich denke es ist sehr wichtig, dass eigentlich unabhängig bleibt.
00:39:39: Und natürlich, Kunst ist politisch.
00:39:45: Aber mit Innovation denke ich... Weil es gibt immer diese große Themenkunst, muss man was Neues finden?
00:39:56: Das habe ich noch nie gesehen!
00:39:58: Wahnsinn dieses Stück, dieser Werk.
00:40:03: und aber eigentlich als Künstler Es ist schwierig, sich zu beschäftigen mit.
00:40:12: ich muss etwas neu raus bin.
00:40:14: Weil ich als einzelne Menschen was ich kreiere und was ich sage auch wenn ich würde versuchen etwas zu replizieren wurde eine Version von oder ein einzigartiges Version von deswegen schon einen Schritt nach
00:40:29: vorne
00:40:30: und das sollte man auch glauben dass Ja, das muss man nicht das neu suchen.
00:40:36: Aber eigentlich was in dich drin ist... Weil wenn etwas neu kommt es ist immer die Entwicklung von etwas.
00:40:45: Es ist nicht dass jemand kommt und bringt etwas Neues Genau!
00:40:49: Es ist immer ein Prozess.
00:40:51: Es ist total schwierig zu sagen okay ab der Moment Der Künstler hat diese innovative Farbe gebracht.
00:41:02: Das sind die Wissenschaftler, die das machen weil sie mussten irgendwie was schreiben und es muss irgendwie eine Reihenfolge, ein Datum finden.
00:41:15: aber eigentlich wie ehrlich wir sind ist immer ein Prozess und in der Moment wo ankommt, es ist einen neuen Effekt schon wieder an.
00:41:24: Geht schon weiter?
00:41:25: Genau!
00:41:26: Also deswegen und Kunst muss auf jeden Fall so sich entwickeln.
00:41:32: Auf jeden Fall sehr tiefsinnige zum Nachdenken der Antworten.
00:41:36: Jetzt kommt ja immer unsere Frage, jetzt habt ihr euch kennengelernt?
00:41:39: Was gäbe es für Anknüpfungspunkte?
00:41:42: Wo ihr sagt, das macht Sinn zusammen!
00:41:45: Das wäre eine gute neue Idee.
00:41:48: Also ich finde ist super spannend um einfach auch zu erfassen wie eben Zwischenmenschlichen Erfahrungen sind in einer Hochleistungsorganisation, wie ich jetzt eine Choreografie und Aufwirkung für sich verstehe.
00:42:03: Insofern finde ich es auf viel Potenzial zu lernen – was klappt bei euch gut?
00:42:13: beispielsweise in der Pflege, im Hotelgewerbe, im E-Commerce.
00:42:18: Also über alle Branchen hinweg.
00:42:19: was kann man sich davon abgucken?
00:42:21: Vielleicht ja wie machen das denn die Profis?
00:42:23: Das finde ich äußerst spannend!
00:42:24: Ja
00:42:26: und von meiner Seite ist super schön aber auch beruhigend zu wissen dass so Profi gibt es so auf einem Niveau um diese Thema sich beschäftigen und richtig ernst entwickeln und ja,
00:42:46: dass sich da auch ein Prozess, das sich das genau so weiterentwickelt.
00:42:50: Dann kommt unsere letzte Frage immer ist es sein Match?
00:42:52: werdet ihr euch wiedersehen?
00:42:55: Ich werde auf jeden Fall weitere Fragen haben und möchte ich gerne mehr wissen von was du machst.
00:43:02: auf jeden fall
00:43:03: Ja, das kann ich auch nur sehr zurückgeben.
00:43:05: Ich hoffe, dass wir da vielleicht auch wieder... Dass ich die Chance habe, auch mal die Choreografien zu begutachten mit meinem Leinwissen und so föhren sie sehr gerne.
00:43:14: Ich würde mich sehr freuen!
00:43:15: Aber
00:43:16: jetzt ist es herrter.
00:43:17: Dann sagen wir Dankeschön, Alessandro Cauti und Tim Klee war das ihr hier zu Gast wart' Und wir laden alle Zuhörenden ein natürlich noch die Geschenke auf Social Media sich anzugucken.
00:43:26: und dann sagen wir hier tschüss, ziehen uns rück und dann gehen die Gespräche weiter Bis zum nächsten Mal
00:43:31: Danke.
00:43:32: Das
00:43:36: war gemischte Tüte der Blind Date Podcast der Innovationsagentur Rheinland-Pfalz.
00:43:40: Vernetzt euch gerne mit den Gästen, folgt dem Insta-Kanal – denn da gibt's jede Menge Bonusmaterial für euch!
00:43:46: Ihr seht die Geschenkübergabe und bekommt einen Einblick hinter die Kulissen.
00:43:50: Und ihr seid immer informiert an die nächste Folge rauskommt.
00:43:53: Wenn ihr euch ganz allgemein für das Thema Innovationen in Rheinlands-Pfalz interessiert, dann geht gerne auf www.innovationsagzenturminosrlp.de.
00:44:03: Bleibt offen und neugierig So wie unsere Blind Date-Gäste
00:44:06: bei gemischte Tüten.
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